Titelaufnahme

Titel
Schriftauslegung und Kirche bei Heinrich Schlier / eingereicht von Josef Christoph Promitzer
Verfasser/ VerfasserinPromitzer, Josef Christoph
Begutachter / BegutachterinKörner Bernhard
Erschienen2012
Umfang94 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Schlier, Heinrich / Exegese / Schlier, Heinrich / Exegese / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-49180 Persistent Identifier (URN)
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Schriftauslegung und Kirche bei Heinrich Schlier [0.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Bibelauslegung und Kirche im Denken des vormals evangelischen Exegeten Heinrich Schlier (1900-1978), der vor allem durch seine Beschäftigung mit dem Neuen Testament den Weg zur Katholischen Kirche gefunden hat und daraufhin im Jahre 1953 in Rom konvertiert ist.Zu Beginn der Arbeit werden in einem Vorkapitel in Kürze die Anfänge der kritischen Exegese in Erinnerung gerufen sowie Leben und Werk zweier früher Vertreter der historisch-kritischen Bibelauslegung, Hermann Samuel Reimarus und Johann Philipp Gabler, skizziert. Dieser geschichtlichen Einführung ins Thema folgt die Darstellung wichtiger biographischer Stationen Heinrich Schliers, bevor das Schlier?sche Verständnis von Schrift als ?Heilige Schrift? in der Geschichte und Schriftauslegung, die wissenschaftlich und kirchlich betrieben wird, Erörterung findet. Den Rahmen für sachgemäße Exegese bildet nach Schlier die Kirche, ohne die es letztlich keine Theologie geben könne, da die Schrift aus der Kirche hervorgegangen und in ihr stets weitergegeben worden sei. Ein resümierender Ausblick am Ende der Arbeit versucht schließlich, Konsequenzen zum Weiterdenken der Problematik von Schriftauslegung und Kirche an die Hand zu geben, um für die Notwendigkeit des Themas in Theologie und Kirche zu sensibilisieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The present diploma thesis is about the relationship between exegesis and the church in the theological thinking of the formerly protestant exegete Heinrich Schlier (1900-1978), who found his way into the Roman-Catholic Church especially because of his preoccupation with the New Testament. It was his exegetical work which made him convert to the Roman Catholic Church in 1953.The thesis begins a short glance at the history of the critical exegesis, especially the life and the works of Hermann Samuel Reimarus and Johann Philipp Gabler ? two early exponents of the historical-critical exegesis. This part is followed by a survey over the life and the academic career of Heinrich Schlier. Afterwards the thesis presents the main points of Schliers understanding of the bible as Holy Scripture and of the proper understanding of exegesis, which has to be done in a scientific and in an ecclesiastic way. According to Schlier an appropriate hermeneutic of the bible as Holy Scripture has to be framed by the church. Without the church there is no possibility of doing even theology, because the origin of the bible lies in the church and the church is also the place where the bible has been delivered and understood throughout the centuries. The diploma thesis is finished by drawing some consequences for the future studying and understanding of the relation between exegesis and church.