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Title
Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung von Wortspielen : eine empirische Untersuchung anhand der US-amerikanischen Sitcom "How I Met Your Mother"
AuthorMilemdi, Nada
CensorRisku Hanna
Published2013
DescriptionIV, 107 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND) How I met your mother / Synchronisierung / Wortspiel / How I met your mother / Synchronisierung / Wortspiel / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48755 Persistent Identifier (URN)
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Möglichkeiten und Grenzen der Übertragung von Wortspielen [1.05 mb]
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Abstract (German)

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden die Möglichkeiten und Grenzen der Wortspielübertragung bei Synchronisierungen anhand des Fallbeispiels How I Met Your Mother aus translationswissenschaftlicher Sicht untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, ob und wie der Humor, im Speziellen aber die Wortspiele, übertragen werden. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, dass es aufgrund der Veränderungen in der übersetzten Version, im Speziellen bei der Wortspielübertragung, zu Unterschieden zwischen Original und Übersetzung kommt. Diese Unterschiede, die aufgrund der durchgeführten Wortspielübertragungen entstehen, sind daran erkennbar, dass sich zum Beispiel die Charaktere der einzelnen Figuren der Serie verändern, oder der Humor in der synchronisierten Version nicht im gleichen Ausmaß wie im Original vorhanden ist. Die Arbeit ist in zwei große Teile gegliedert. Im ersten Teil wird zunächst der Prozess der audiovisuellen Übersetzung erklärt, wobei hier näher auf die Synchronisation eingegangen wird. Es werden Unterschiede zwischen Synchronisation und Untertitelung aufgezeigt, die Geschichte der Filmsynchronisation, aber auch die Aspekte, die einen Einfluss auf die Synchronisation haben, beschrieben. Weiters wird über die Übersetzung von Humor diskutiert, wobei hier näher auf die Wortspielübertragung eingegangen wird. Zur Erhebung von Daten wurde eine empirische Analyse in Form einer Fragebogenuntersuchung durchgeführt. Diese Studie wird im zweiten Teil der Arbeit beschrieben und analysiert. Befragt wurden 23 ProbandInnen mit Deutsch als Muttersprache und 23 ProbandInnen mit Englisch als Muttersprache. Die Ergebnisse dieser Untersuchung bestätigen die Hypothese und zeigen, dass die Dynamik des Humors aus dem Original zum Großteil in der deutschen Version nicht beibehalten wurde. Die meisten Wortspiele wurden von den deutschsprachigen ProbandInnen entweder überhaupt nicht oder anders verstanden, was dazu führt, dass die Figuren der Sitcom andere Charakterzüge bekommen.

Abstract (English)

This diploma thesis examines the possibilities and limits of the synchronization of wordplays from the perspective of translation studies, based on the sitcom How I Met Your Mother. The main research goal is to find out if and how humor is translated, especially in terms of wordplays. The basic assumption behind this study is that there are changes in the translated version which lead to differences between the original and the translation. These differences can, for example, be observed in the change of the characters in the series or in the lack of humor in the translated version. The thesis is structured in two parts, the first part presenting the theoretical frame and the second part discussing the empirical findings. First of all, the process of the audiovisual translation is explained; particularly focusing on synchronization. Then the differences between synchronization and subtitles are shown and there is an insight into the history of dubbing. Furthermore, the aspects having an impact on synchronization are described and the translation of humor is discussed with a particular reference to wordplays. For the empirical part, data collection was carried out in form of questionnaires. 23 people with German as a first language and 23 people with English as a first language were surveyed. The results of the analysis support the hypothesis and show that most of the dynamic of the humor was not transferred into the translation. Most of the wordplays were either not understood at all by the German participants or they understood them in a different way.