Titelaufnahme

Titel
Zwölf Stühle in zwei Übersetzungen : ein Übersetzungsvergleich / vorgelegt von Olga Zubaryeva
Verfasser/ VerfasserinZubaryeva, Olga
Begutachter / BegutachterinHebenstreit Gernot
Erschienen2013
Umfang110, [9] Bl. Anh. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Il'f, Il'ja <Dvenadcat' stul'ev> / Petrov, Evgenij P. <Dvenadcat' stul'ev> / Übersetzung / Deutsch / Geschichte 1978-2000 / Il'f, Il'ja <Dvenadcat' stul'ev> / Petrov, Evgenij P. <Dvenadcat' stul'ev> / Übersetzung / Deutsch / Geschichte 1978-2000 / Elektronische Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48746 Persistent Identifier (URN)
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Zwölf Stühle in zwei Übersetzungen [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Übersetzungsanalyse des russischen satirischen Romans ?????????? ??????? (1928) der Autoren Il?f und Petrov und zwei deutschsprachigen Übersetzungen mit dem Titel Zwölf Stühle. Die erste Übersetzung entstand 1978 in der DDR-Zeit, die zweite wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Der Fokus der Untersuchung liegt erstens darauf, zu analysieren, wie Humor, der als Hauptcharakteristikum des Ausgangstextes gilt und kulturspezifisch ist, in die Zieltexte übertragen wurde. Zweitens gilt das Augenmerk der Analyse der Frage, ob sich die deutschsprachigen Übersetzungen tendenziell an der Zielkultur oder am Ausgangstext orientieren und das Original somit verfremdend übersetzt wurde. Im Rahmen der Textanalyse gilt es zu untersuchen, welcher Übersetzungsstrategien sich die ÜbersetzerInnen bedienten, um den subtilen Humor des Originals in die deutsche Sprache zu übertragen. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, dass sich Ernst von Ecks Übersetzung (1978) am Ausgangstext orientiert und somit eine verfremdende Wirkung in der Zielkultur hat. Darüber hinaus wird angenommen, dass sich Thomas und Renate Reschkes Übersetzung (2000) tendenziell nach der Zielkultur richtet. Zur Überprüfung dieser Hypothese wurden kulturspezifische Textstellen selektiert, in welchen der subtile Humor des Originals besonders deutlich zum Ausdruck kommt, und auf der Grundlage des CSI-Modells von Javier Franco Aixelá untersucht. Die Textanalyse hat ergeben, dass Ernst von Eck sich tendenziell am Ausgangstext orientierte, ohne auf der Inhaltsebene allzu verändernd in den Text einzugreifen. Dadurch sind die satirischen Elemente des Originals in der Übersetzung nicht immer verständlich und gehen an manchen Stellen sogar verloren. Thomas und Renate Reschke hingegen griffen in manchen Passagen in den Text ein, um ihn für das Zielpublikum verständlicher zu gestalten. Im Rahmen der Untersuchung konnte die zu Beginn der Arbeit aufgestellte Hypothese bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis at hand deals with the translation analysis of the Russian satirical novel ?????????? ??????? (1928) by the authors Il?f and Petrov, and two German translations entitled Zwölf Stühle. The first translation was written in 1978 during the time of the GDR, whereas the second translation was published in 2000. The analysis first focuses on how humour, which is culture-specific and considered to be a main feature of the source text, was transferred to the target texts. In addition, the analysis is concerned with the question of whether the German translations tend to conform to the target culture, or whether they are rather guided by the source text, and therefore display foreignizing strategies. The textual analysis serves to determine which translation strategies were used by the translators in order to render the original novel?s subtle humour in German. In the hypothesis it is understood that Ernst von Eck?s translation (1978) conforms to the source text, thus creating a foreignizing effect in the target culture. It is also assumed that Thomas und Renate Reschke?s translation (2000) tends to follow the target culture. In order to test this hypothesis, culture-specific passages from the book, in which the source text?s subtle humour is clearly noticeable, were selected and analysed by applying Javier Franco Aixelá?s model of culture-specific items. The textual analysis shows that Ernst von Eck tended to conform to the source text without overly changing the subject matter of the original text. Satirical elements of the source text are therefore not always comprehensible in the translation, and are even lost in some passages. By contrast, Thomas and Renate Reschke altered some passages with a view to making the text more intelligible to the target audience. The findings obtained during the analysis prove the hypothesis formulated at the beginning of the thesis.