Titelaufnahme

Titel
The influence of social exclusion of self-perceived physical attractiveness / Frankenberger, Susanne
Verfasser/ VerfasserinFrankenberger, Susanne
Begutachter / BegutachterinAydin Nilüfer
Erschienen2013
Umfang63 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Ausgrenzung / Attraktion <Psychologie> / Selbsteinschätzung / Ausgrenzung / Attraktion <Psychologie> / Selbsteinschätzung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48691 Persistent Identifier (URN)
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The influence of social exclusion of self-perceived physical attractiveness [0.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Studie untersuchte ob soziale Exklusion negative Auswirkungen auf die selbsteingeschätzte physische Attraktivität hat. Frühere Forschung konnte zeigen, dass soziale Exklusion zu geringerem Selbstwert führt, was in dieser Studie zu replizieren versucht wurde. Es wurde zusätzlich die Hypothese aufgestellt, dass globaler Selbstwert und physische Attraktivität miteinander zusammenhängen. Dieser Zusammenhang sollte, laut Hypothese, für Frauen größer sein als für Männer. Männer wiederum sollten einen höheren globalen Selbstwert haben als Frauen. In einer online-Studie wurden zur Testung der Hypothesen 100 Personen getestet. Die Hälfte der Personen wurde randomisiert je der Exklusionsbedingung oder der Inklusionsbedingung zugeteilt. Die Ergebnisse zeigten weder einen Effekt der sozialen Exklusion auf die selbsteingeschätzte physische Attraktivität, noch konnte ein Effekt der sozialen Exklusion auf den Zustandsselbstwert gezeigt werden. Die Ergebnisse werden hauptsächlich der unzureichenden Manipulation des Inklusionsstatus zugeschrieben, es werden aber auch Theorien diskutiert welche in Zusammenhang mit den Ergebnissen stehen könnten. Eine positive Korrelation zwischen globalem Selbstwert und physischer Attraktivität konnte bestätigt werden, auch wenn die erwarteten Geschlechtsunterschiede nicht gefunden werden konnten. Der erwartete Unterschied, dass Männer einen höheren globalen Selbstwert aufweisen als Frauen, konnte bestätigt werden. Dieser Unterschied konnte in früherer Forschung wiederholt gefunden werden und wird den Geschlechtsstereotypen, sowie Prozessen in der Kindheit und Jugend, zugeschrieben. Die Studie zeigte auch, dass Frauen einen höheren Need-to-belong-Wert erzielten. Dies wird den unterschiedlichen Stilen zugeschrieben, die Männer und Frauen bezüglich ihrer sozialen Kontakte haben. Die Aussagekraft der Studie wird aufgrund der unzureichenden Manipulation als gering angesehen und Vorschläge für zukünftige Studien werden dahingehend diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study investigated whether social exclusion would lead individuals to rate themselves less attractive and, besides, tried to replicate findings that state self-esteem is lowered by social exclusion. Self-rated physical attractiveness is hypothesized to be correlated with global self-esteem and correlation was hypothesized to be higher for women than for men. Men are also assumed to have higher global self-esteem than women. 100 persons were tested in an online study to test hypothesis. Half of the participants were randomly assigned to the exclusion condition and half of them were assigned to the inclusion condition. Results did neither show hypothesised effects of social exclusion on self-rated physical attractiveness, nor could there be found an effect of social exclusion on state self-esteem. Results are basically ascribed to a lack of the manipulation of the inclusionary state, but also there are discussed some theories which may be in relation with found results. Hypothesised positive correlation of global self-esteem and self-rated physical attractiveness could have been confirmed, even if the hypothesized difference between females and males, concerning the strength of the correlations could not be confirmed. The hypothesised difference between males and females concerning the global self-esteem could have been confirmed. Males scored higher on global self-esteem than females. This difference has been found in research several times before and is ascribed to different gender roles as well as to processes in childhood and adolescence which may explain gender differences in global self-esteem. Another finding was that females scored higher on the need-to-belong scale, which is ascribed to the different styles women and men have within their social connectedness. The explanatory power of the study is said to be low and implications for future studies, concerning social exclusion and physical attractiveness are discussed.