Titelaufnahme

Titel
Operationalisierung von Stress im Feld und der Einfluss von sportlicher Aktivität auf physiologische Stressreaktionen / vorgelegt von Bianca Würger
Verfasser/ VerfasserinWürger, Bianca
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
UmfangVI, 95 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Stressbewältigung / Sport / Stressbewältigung / Sport / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48648 Persistent Identifier (URN)
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Operationalisierung von Stress im Feld und der Einfluss von sportlicher Aktivität auf physiologische Stressreaktionen [2.22 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Studien im Zusammenhang mit Stress (Stressoren, Auswirkungen, kardiovaskuläre Reaktivität) finden meist im Labor statt. In vorliegender Arbeit wurde ein anderer Weg eingeschlagen und versucht, mittels drei explorativer, methodischer Ansätze, Stress im Feld zu quantifizieren. Darauf aufbauend wurde in den potentiellen stressreichen Situationen der Unterschied in der Herzrate (HR) und Herzratenvariabilität (HRV) zwischen mehr und weniger sportlichen Personen analysiert. Im Labor fand die Ermittlung der HR und HRV in Ruhe-, Vorbereitungs- und Stressbedingung, sowie das situative Ausmaß der Anforderung der Stressbedingung an die gesunden 112 Proband/innen, statt. Die HR, HRV und Anforderung einer Situation wurden des Weiteren über ein ambulantes Monitoring alltagsnah erfasst. Für die Berechnung der Stressidentifikationsmethoden wurden drei Feldstressvariablen mithilfe des Vergleichs von Labor- und Felddaten gebildet. Wurden im Alltag 75 % der Reaktivität der HR und HRV und 75 % vom Anforderungswert der Stresssituation an die Person erreicht, wurde angenommen, dass Stress vorlag. Von den drei Feldstressvariablen HR, HRV und Anforderung schien die Feldstressvariable HR als einzige Methode geeignet zu sein, um möglichen Stress im Alltag von Personen identifizieren zu können. Im Rahmen der Ergebnisse des zweiten Teils dieser Arbeit konnte hinsichtlich der HR und HRV kein Unterschied zwischen mehr oder weniger sportlichen Personen unter Stress festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Most studies related to stress (stressors, effects, cardiovascular reactivity) are laboratory studies. The present thesis suggests a different approach. It tries to quantify stress in everyday life by the use of three different explorative methods. Additionally the difference in heart reate (HR) and heart rate variability (HRV) in stressful situations between more and less fit individuals was analysed. The determination of HR and HRV in the neutral condition as well as in the preparation phase and under stress was gathered in the laboratory. Also the subjective demand of the stress condition was gathered in the laboratory for all healthy 112 participants. The HR, HRV and the demand of stressful situations were also recorded by an ambulant monitoring in a daily routine setting. To calculate the variables to quantify stress in everyday life three stress variables (HR, HRV, demand of the situation) were generated. A threshold of 75 % of the three stress variables in comparison to the laboratory variables was expected to identify stress in everyday life. Only the HR was able to detect potential everyday stress. The results of the second aim in this study rejected an influence of the fitness of the subjects on their cardiovascular stress reactivity.