Titelaufnahme

Titel
... der Rede wert : eine Ethnographie der Erwerbsarbeit von Frauen in einer prekarisierten Region / vorgelegt von Isabella Wahlhütter
Weitere Titel
...worth mentioning. An Ethnography of Working Women in a precarious Region
Verfasser/ VerfasserinWahlhütter, Isabella
Begutachter / BegutachterinEisch-Angus Katharina
Erschienen2013
Umfang132 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Südburgenland / Frau / Arbeit / Südburgenland / Frau / Arbeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48624 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Abstract? der Rede wert Eine Ethnographie der Erwerbsarbeit von Frauen in einer prekarisierten RegionVerfasserin: Isabella Wahlhütter Neoliberale Veränderungen des Wirtschaftssystems führen zu Transformationsprozessen im Zugang zu Erwerbsarbeit und zu einer zunehmenden Destabilisierung von Arbeitsplätzen. Sie betreffen auch die Lebenszusammenhänge der Menschen in wirtschaftlich schwach strukturierten Regionen. Am Beispiel des Südburgenlandes, einer Region im Südosten Österreichs, soll dieser Wandel der Erwerbsarbeit dargestellt werden. Das Attribut ?prekarisiert? verweist darauf, dass die in der Region verfügbare Erwerbsarbeit überwiegend von unsicheren, zeitlich begrenzten ?atypischen? Verhältnissen bestimmt ist. Daraus leitet sich die zentrale Fragestellung nach den Bedingungen ab, denen Frauen im Zugang zu Erwerbsarbeit gegenüberstehen.Um dieser Fragestellung schlüssig folgen zu können, bedarf es eines analytischen Blickes auf die Region selbst und auf den für die Lebenszusammenhänge darin bestimmenden Aspekt berufsbedingter Mobilität.Neben historischen Zugängen auf einer Makroebene sollen ethnografische Befunde als Collage aus Begegnungen, Gesprächen und Notizen, die im Laufe des vergangenen Jahres in der Forschungsregion zusammengetragen wurden, die sozialen und ökonomischen Bedingungen ? in ihrem Gewordensein und immer mit einem besonderen Blick auf die Rolle der Frauen darin ? sichtbar machen. Eines der zentralen Erkenntnisinstrumente Pierre Bourdieus, das Konzept des Habitus, dient der Entschlüsselung dieser in der Region vorgefundenen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Der Befund einer ?prekarisierten Region?, der dieser Arbeit als Untertitel vorangestellt wurde, trifft auf die vorgefundenen Bedingungen der Erwerbsarbeit von Frauen in vielen Bereichen zu. Im Blick auf die Selbstsichten und Aneignungsstrategien der Menschen zeigte sich aber auch, dass diese Lebensverhältnisse von ihnen nicht zwangsläufig auch als prekäre wahrgenommen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractTitle: ? worth mentioningAn Ethnography of Working Women in a Precarious Region Author: Isabella Wahlhütter Neoliberal changes of economic systems have caused transformation processes concerning access to employment and have destabilized labour conditions. This affects the life contexts of people in industrialized countries, and reaches economically weak regions as well. This diploma thesis aims at investigating these ongoing changes on the example of South-Burgenland, a distant region in the south-east of Austria. Herby the attribute ?precarious? refers to the fact that most jobs available within this region are determined by atypical work: e.g. low payment, temporary work, mini-jobs. The central question of this study is, therefore, which conditions women face whilst entering the local labour market. In order to understand and explain this issue in a coherent way an analytical perspective on the region is required as well as on the aspect of commuting to work which has an essential impact on regional life.In addition to historical approaches on a macro-level, social and economic conditions are visualized by means of fieldwork and ethnographic thick descriptions. A collage of talks, interviews, incidental field encounters and field diary notes aim to exemplify these conditions and the ways they have developed, always keeping in mind the roles and perspectives of the women therein.One of Pierre Bourdieu?s central epistemological instruments, the concept of habitus, is used to decode the conditions of life and work in this region. The expression of a ?precarious region?, as suggested by the subtitle of the thesis meets with specific regional conditions concerning access to work in many aspects. However field research has also shown that within the frameworks of their identities and strategies the women dont necessarily perceive their life and work conditions as precarious.

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