Titelaufnahme

Titel
Kognitive Vermeidung und verbal-autonome Reaktionsdissoziation im Zusammenhang mit der Intima-Media-Dicke / vorgelegt von Bernadette Johanna Hofer
Verfasser/ VerfasserinHofer, Bernadette Johanna
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2013
UmfangVII, 93 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arteriosklerose / Stressbewältigung / Arteriosklerose / Stressbewältigung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48608 Persistent Identifier (URN)
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Kognitive Vermeidung und verbal-autonome Reaktionsdissoziation im Zusammenhang mit der Intima-Media-Dicke [3.75 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Studie untersuchte den Zusammenhang kognitiv-vermeidender Stressbewältigung und subklinischer Arteriosklerose. Neben dem Instrument der verbal-autonomen Reaktionsdissoziation (VARD) wurde auch das Angstbewältigungs-Inventar (ABI) zur Klassifikation kognitiv-vermeidender und vigilanter Bewältigung herangezogen. Subklinische Arteriosklerose wurde anhand der Intima-Media-Dicke (IMT) der Arteria carotis communis bestimmt. Insgesamt wurden 120 gesunde Proband(inn)en mit einem sozial-evaluativen Stressor (Halten einer Rede) konfrontiert. Die kardiovaskuläre Reaktivität (Herzrate) wurde während der Ausgangslage, der Vorbereitung und der Rede aufgezeichnet. Ein positiver Zusammenhang zwischen kognitiver Vermeidung (gemessen mit dem ABI) und IMT wurde aufgedeckt. Nach Anpassung für die Kontrollvariablen Alter, Geschlecht, BMI, LDL/HDL-Quotient, Alkoholkonsum und Schlafdauer konnten weder kognitive Vermeidung noch die (herzratenbasierte) VARD zur Vorhersage der IMT beitragen. Während die Dimension der kognitiven Vermeidung mit Erschöpfung und Magenbeschwerden negativ korrelierte, zeigten sich für die Dimensionen Vigilanz und körperliche Beschwerden (Erschöpfung, Magenbeschwerden, Gliederschmerzen, Herzbeschwerden) positive Korrelationen. Darüberhinaus bestätigten sich keine Unterschiede in der IMT zwischen kognitiv-vermeidenden und vigilanten Bewältigern.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study examined the association of stress coping to early atherosclerosis. In addition to the instrument of the verbal-autonomic response dissociation (VARD), the Mainz Coping Inventory (MCI) was used to classify cognitive-avoidant and vigilant coping. Early carotid atherosclerosis was determined by measuring the common intima-media-thickness (IMT). Hundred-twenty healthy individuals participated in the study. All of them were confronted with a social-evaluative stressor (speech task). Cardiovascular reactivity (heart rate) was recorded during baseline, preparation and speech delivery. Cognitive avoidance (measured by MCI) was associated with IMT. After controlling for age, gender, BMI, LDL/HDL-quotient, alcohol consumption and sleep hours neither cognitive avoidance nor VARD (based on heart rate) predicted the IMT. While the dimension of cognitive avoidance was associated with less self-reported exhaustion and gastric disorders, the dimension of vigilance was associated with more self-reported physical complaints. Furthermore, there was no difference in the IMT between cognitive-avoidant and vigilant copers.