Titelaufnahme

Titel
Betrug und Geldfälschung - echte Konkurrenz in der aktuellen Rechtsprechung / von Petra Mauthner
Verfasser/ VerfasserinMauthner, Petra
Begutachter / BegutachterinTipold Alexander
Erschienen2012
UmfangV, 69, IX Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Betrug / Geld- und Wertzeichenfälschung / Strafrecht / Österreich / Betrug / Geld- und Wertzeichenfälschung / Strafrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48567 Persistent Identifier (URN)
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Betrug und Geldfälschung - echte Konkurrenz in der aktuellen Rechtsprechung [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Konkurrenzverhältnis zwischen dem Betrug nach §§ 146 ff StGB und den Geldfälschungsdelikten gemäß §§ 232 ff StGB. Liegt echte Konkurrenz vor oder konkurrieren diese Delikte nur ?scheinbar?? In der Entscheidung 13 Os 134/10w, die dieser Arbeit zugrunde gelegt ist, vermeint der OGH, dass echte Konkurrenz zwischen den Delikten vorliegt. Im Gegensatz dazu finden sich zahlreiche Lehrmeinungen, die von Scheinkonkurrenz ausgehen, wobei es unterschiedliche Ansichten gibt welcher Typ von Scheinkonkurrenz anzuwenden ist. Es gibt aber auch Stimmen in der Lehre die meinen, dass Exklusivität zwischen dem Betrug nach §§ 146 ff StGB und den Geldfälschungsdelikten gemäß §§ 232 ff StGB besteht. Nach Vorstellung der Entscheidung 13 Os 134/10w werden die Grundlagen der Konkurrenzlehre behandelt, um ein klares Begriffsverständnis von Exklusivität, Scheinkonkurrenz und echter Konkurrenz zu sichern. Sodann erfolgt eine tatbestandsmäßige Betrachtung des Betruges nach §§ 146 ff StGB und der Geldfälschungsdelikte gemäß §§ 232 ff StGB. Daran anschließend werden die unterschiedlichen Argumente der Lehre und der Rechtsprechung unter Einbeziehung der Rechtslage in Deutschland und der Schweiz untersucht. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Entscheidung des OGH 13 Os 134/10w.

Zusammenfassung (Englisch)

The present diploma thesis deals with the competitive situation between Fraud pursuant to Articles §§ 146 et seq. of the Austrian Penal Code and the offences related to Counterfeiting of Money pursuant to Articles §§ 232 et seq. of the Austrian Penal Code. Is there actual competition or do these offences merely ?appear? to compete with each other? In its ruling 13 Os 134/10w, on which the present thesis is based, the Higher Court of Justice in Austria opined that there is actual competition between these offences. By contrast, there are many schools of thought assuming a mere apparent competition, however, with different notions as to which type of apparent competition is to be applied. There are other doctrinal opinions as well, asserting that exclusivity does exist between Fraud pursuant to Articles §§ 146 et seq. of the Penal Code and the offences related to Counterfeiting of Money pursuant to Articles §§ 232 et seq. of the Penal Code. After presenting the said ruling 13 Os 134/10w, the fundamentals of the competitive notion are dealt with in the aim of ensuring a clear understanding of what is meant by exclusivity, apparent competition and actual competition, followed by a consideration of the facts of Fraud pursuant to Articles §§ 146 et seq. of the Austrian Penal Code and the offences related to Counterfeiting of Money pursuant to Articles §§ 232 et seq. of the Austrian Penal Code. Then the different argumentations found in doctrine and jurisdiction are being examined, with due consideration of the legal situation in Germany and Switzerland. The final chapter of this thesis is dedicated to an extensive discussion of the said Higher Court ruling (13 Os 134/10w).