Titelaufnahme

Titel
Intolerabilius nihil est quam femina dives : über Frauen, Wirtschaft und Recht im römischen Prinzipat / eingereicht von Bernhard Popp
Verfasser/ VerfasserinPopp, Bernhard
Begutachter / BegutachterinHöbenreich Evelyn
Erschienen2013
UmfangIV, 66 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Rechtsstellung / Prinzipat / Frau / Rechtsstellung / Prinzipat / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48404 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Intolerabilius nihil est quam femina dives [1 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit gibt einen kurzen Einblick in das wirtschaftliche und rechtliche Leben römischer Frauen im Prinzipat. Nach einigen einführenden Worten folgt eine Klärung der Stellung der Frau innerhalb der römischen Gesellschaft und der eigenen familia. Im Anschluss daran wird in drei Kapiteln die rechtliche und wirtschaftliche Stellung römischer Frauen innerhalb der einzelnen Gesellschaftsschichten dargestellt. Die erste besprochene Gruppe von Frauen betrifft jene der ?oberen Gesellschaftsschichten?, welche ihre finanziellen Möglichkeiten einsetzten, um ihr Ansehen aber auch das eigene Vermögen zu steigern. Diese Frauen nutzten auch die ihnen zur Verfügung stehenden Immobilien, sei es durch landwirtschaftliche Produktion oder Verpachtung dieser Grundstücke und Häuser, um am täglichen Wirtschaftsleben teilzunehmen. Ebenso wird hier auf wohlhabende Frauen als Konsumentinnen eingegangen. Dieser Abschnitt behandelt zudem rechtliche Probleme, die dadurch entstanden, dass oftmals Sklavinnen, freigelassene Bürger und auch Freigeborene als Geschäftsführer eingesetzt wurden. Es musste ein Rechtsinstrument geschaffen werden, welches ein Durchgriffsrecht auf die im Hintergrund stehenden Geschäftsherren ermöglichte. Abschließend werden Einschränkungen der Geschäftsfähigkeit besprochen.Das darauf folgende Kapitel beschäftigt sich mit Frauen der ?unteren sozialen Schichten? Roms. Hier folgt eine Unterteilung in Frauen, welche auf dem Land tätig waren und jenen, die ihren Lebensunterhalt in urbanen Gebieten als Ärztinnen oder in gewerblichen Berufen, aber auch im Unterhaltungs- und Gastgewerbe verdienten.Prostitution bildet das abschließende Kapitel, da sich dieser Berufszweig durch sämtliche Gesellschaftsschichten zog. Es gab sowohl Kundschaften als auch Prostituierte, die aus armen sowie aus besseren Verhältnissen stammten. Ebenso wird ein Einblick auf Personen gegeben, die hauptsächlich wirtschaftlichen Nutzen aus der Prostitution zogen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis is going to give a short view into the lives of women in the roman principate in a legal and economical sense. A short introduction is followed by the purification of the position of women inside the roman society and the familia.Subsequent to these essential explanations, the legal and economical position of roman women is going to be described in view of the different sections of the roman society.The first group of women belongs to the ?upper society?. These women could use their financial possibilities to increase their own reputation and also their fortune. They even used their real estates to take part in the economical activity by leasing them to other people or using the properties for agriculture. This chapter also discusses women in their role as consumers. The problem of employing slaves or freeborn romans as managers is part of this chapter too, because it has been necessary to find a legal remedy to sue the proprietor. The restrictions of the legal capacity are discussed finally.The following chapter deals with women of the ?lower class?. They are divided in working women in cities or urban territories, working as doctors, tenders or waitresses in restaurants, and women who were working on farms.The last chapter discusses prostitution, inasmuch as customers as well as prostitutes have been people from all groups of society. There is also given a view on the "economical usufructary" of prostitution.