Titelaufnahme

Titel
Träume ich oder bin ich wach? : ausgewählte philosophische Traumtheorien des 20. und 21. Jahrhunderts / vorgelegt von Marie Elen Harrer
Verfasser/ VerfasserinHarrer, Marie Elen
Begutachter / BegutachterinMarek Johann
Erschienen2013
Umfang123 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Traum / Philosophie / Traum / Philosophie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48357 Persistent Identifier (URN)
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Träume ich oder bin ich wach? [0.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Frage, ob sich Träumen und Wachen unterscheiden lassen, hat in der Philosophie eine lange Tradition. Thema dieser Diplomarbeit ist es, diese Frage, wie sie von Philosophen im 20. und 21. Jahrhundert, im Rahmen derer Traumtheorien behandelt wird, zu beleuchten. Am Beginn steht die Position des analytischen Philosophen Norman Malcolm, die besagt, dass Träume keine Erlebnisse während des Schlafs sind. Dem folgt im zweiten Abschnitt eine Übersichtsdarstellung von Flanagans Traumtheorie, der zufolge Träume sogenannte Spandrillen des Schlafs sind. Im dritten Abschnitt wird ein Überblick über drei Vorstellungstheorien des Traums gegeben, namentlich jene Jean-Paul Sartres, Colin McGinns und Ernest Sosas. Den Abschluss der Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit den Fragen, wie Klarträume in die zuvor behandelten Theorien integrierbar sind, sowie, ob Klarträume die Frage nach der Unterscheidbarkeit von Traum und Wachen obsolet machen.

Zusammenfassung (Englisch)

The question whether dreaming and waking can be distinguished, has a long tradition in philosophy. The topic of this thesis is to examine how several philosophers of the 20th and 21st century try to cope with this question in the context of their theories of dreams. The first position exposed is the one of analytic philosopher Norman Malcolm, which says that dreams aren?t experiences that happen during sleep, This, in the second part, will be followed by an overview of Owen Flanagans theory of dreams, concerning to which dreams are so called spandrels of sleep. In the third part the general ideas of three different imagination models of dreams will be presented, namely those of Jean-Paul Sartre, Colin McGinn and Ernest Sosa. The final part of this thesis is a consideration of the questions how lucid dreams can be integrated into the before described theories and whether lucid dreams make the doubt of dreams and waking being indistinguishable obsolete.