Titelaufnahme

Titel
Interaktionen zwischen synthetisch hergestellten Arzneistoffen und Naturstoffen / Tanja Lesjak
Verfasser/ VerfasserinLesjak, Tanja
Begutachter / BegutachterinBrantner Adelheid
Erschienen2013
Umfang155 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Heilpflanzen / Arzneimittel / Wechselwirkung / Heilpflanzen / Arzneimittel / Wechselwirkung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48191 Persistent Identifier (URN)
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Interaktionen zwischen synthetisch hergestellten Arzneistoffen und Naturstoffen [4.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Anwendung von pflanzlichen Naturstoffen durch einen Großteil der Bevölkerung in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Besonders betroffen davon sind chronisch Kranke, ältere Patienten, Kinder und Frauen.Als problematisch erweist sich an dieser Stelle die Selbstmedikation von Arzneipflanzen und deren Präparate wegen Informationsmangels über die Sicherheit in der Anwendung, was häufig in Kombination mit synthetischen Medikamenten zu unerwünschten Wechselwirkungen führen kann.Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es Interaktionen zwischen synthetisch hergestellten und pflanzlichen Arzneistoffen systematisch darzulegen.Durchgeführte Literaturrecherchen in Datenbanken, im Internet sowie in verschiedenen Bibliotheken haben rund 31 pflanzliche Arzneidrogen ergeben, die eine signifikante Wechselwirkung mit synthetisch hergestellten Medikamenten zeigen. Am häufigsten wurden Interaktionen mit Ginkgo, Ginseng, Johanniskraut, Grapefruit, Süßholzwurzel, Kaffee und Knoblauch gefunden, die bekannt dafür sind ein potenzielles Risiko aufzuweisen.Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein gewisser Aufholbedarf im Wissen vom Umgang mit pflanzlichen Präparaten besteht. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aus diesem Grund sowohl mit Risikogruppen als auch mit möglichen Ursachen von Wechselwirkungen, um anschließend genauer auf präventive Möglichkeiten zur Vermeidung von Interaktionen zwischen synthetischen und pflanzlichen Arzneistoffen einzugehen.

Zusammenfassung (Englisch)

The research results show, that the use of medicinal herbs and herbal medicinal products increased in the population in the last few years.In particular chronically ill patients, elderly persons, children and women are affected.It is proven problematical at this point that many people take plants independently, although there is a lack of information how to use the herbal drugs and herbal medicinal products in the right way. This often leads in combination with synthetics medication to adverse drug reaction.The aim of this diploma thesis is to evaluate interactions between synthetic drugs and plants systematically. In order to achieve this goal a literature review on basis of databases, Internet and libraries was included.In this context 31 herbal medicinal drugs, which show significant interactions with synthetic drugs are discussed. Most interactions are found with ginkgo, ginseng, St.Johns wort, grapefruit, licorice, coffee and garlic, which are known to have a potential risk of interactions.The result shows clearly, that the knowledge about the handling with herbal drugs and herbal medicinal products has to be catched up. The present study aims at high-risk groups and the possible reasons for interactions of synthetic and herbal drugs. Additionally the preventive potential of the handling of herbal drugs is discussed.