Titelaufnahme

Titel
Mängel und Lücken in den betriebsverfassungsrechtlichen Bestimmungen zur Jugendvertretung / von Desiree Schorn
Verfasser/ VerfasserinSchorn, Desiree
Begutachter / BegutachterinLöschnigg Günther
Erschienen2013
Umfang110 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Mitbestimmung / Jugendvertretung / Österreich / Mitbestimmung / Jugendvertretung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48099 Persistent Identifier (URN)
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Mängel und Lücken in den betriebsverfassungsrechtlichen Bestimmungen zur Jugendvertretung [1.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit den betriebsverfassungsrechtlichen Bestimmungen zur Jugendvertretung (5. Hauptstück, §§ 123 bis 131f ArbVG) auseinander. Dabei werden nicht nur die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen kritisch hinterfragt, auf Mängel, Lücken und sonstige Schwächen hingewiesen, sondern auch Verbesserungsvorschläge und Lösungsansätze eingebracht. Im Wesentlichen beschränken sich die hier aufgezeigten und behandelten Mängel auf unklare Formulierungen, veraltete Bestimmungen, verpasste gesetzliche Anpassungen, Rechtslücken und Gesetzeswidrigkeiten.Eingangs werden kurz die Vorschriften zur Jugendversammlung beleuchtet, ehe die gesetzlichen Regelungen zum Jugendvertrauensrat ausführlich behandelt werden. Besonderes Augenmerk wird neben der Zusammensetzung und Tätigkeitsdauer des Jugendvertrauensrates sowie der Rechtsstellung von seinen Mitgliedern, auf die Befugnisse dieses Organs gelegt. Abgehandelt wird welche Befugnisse aufgrund welcher Grundlagen der Jugendvertrauensrat wahrzunehmen hat, auch Problemfelder, wie die gesetzlich normierte Zusammenarbeitspflicht zwischen Jugendvertrauensrat und Betriebsrat oder die Ausübung der Befugnisse gegenüber Betriebsrat und Betriebsinhaber werden thematisiert.Zuletzt wird auf das Verhältnis zwischen Jugendvertrauensrat und Betriebsrat bei der Vertretung jugendlicher Arbeitnehmer eingegangen. Aufgezeigt werden Vor- und Nachteile der Anwendung des ?Prinzips der doppelten Vertretung? und der ?lex-specialis-Regelung?. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass auch im Bereich der Betriebsverfassung dem in anderen Rechtsbereichen in den letzten Jahren erkennbaren Trend Jugendlichen mehr Rechte einzuräumen, zu folgen sein wird. So soll insbesondere der Jugendvertrauensrat als Sprachrohr der jugendlichen Belegschaft sukzessive zu einem ernstzunehmenden Sondervertretungsorgan mit erweiterten Befugnissen und größerer Verantwortung werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The master thesis deals with the work constitutional regulations of the youth representation (§§ 123 to 131f ArbVG). Not only the existing legal regulations are analyzed critically, lacks, gaps and other weaknesses are pointed out and suggestions for improvement and solution trials are brought in. The defects treated here confine themselves to unclear wordings, antiquated regulations, missed legal adaptions, legal gaps and law adversities.At the beginning the regulations of the youth works meeting are examined briefly before the legal regulations to the youth works council are treated in detail. Special attention is put besides the composition and activity duration of the youth works council as well as the legal position from his members and the competences of this organ. Furthermore it is treated which competences the youth works council has. A central theme is also the duty of collaboration between the youth works council and the works council.At last the relationship between the youth works council and the works council at the representation of youthfull employees is discussed. There are shown advantages and disadvantages of the application of the ?principle of double representation? and the ?lex-specialis-regulation?.Summing up it can be said that there must be given more rights to teenagers also in the work constitutional regulations of the youth representation. The youth works council should change from a weak megaphone of the youth to a confidence organ of greater responsibility representing the young employees.