Titelaufnahme

Titel
Die Krisenintervention des Landes Steiermark : eine Analyse der Netzwerke im alltagsnahen Einsatz / vorgelegt von Sarah Schmidt
Weitere Titel
The crisis intervention of Styria - an analysis of networks in acute care settings
Verfasser/ VerfasserinSchmidt, Sarah
Begutachter / BegutachterinHeimgartner Arno
Erschienen2013
Umfang152 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Krisenintervention / Steiermark / Krisenintervention / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-48082 Persistent Identifier (URN)
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Die Krisenintervention des Landes Steiermark [2.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den professionellen (Fachkräfte) und sozialen Netzwerken (Familie, Freundeskreis usw.), welche in den alltagsnahen Einsätzen des Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark aktiviert werden. Ziel ist es zu klären, welche Leistungen diese Netzwerke für die Betroffenen erbringen und welche Wirksamkeit die Interventionen des KIT in diesem Kontext haben. Im Hinblick darauf werden psychotraumatologische Aspekte, Methoden des KIT, die Zusammenarbeit der professionellen Fachkräfte sowie die Bedeutung sozialer Unterstützungsnetzwerke erläutert. Die Fragestellungen werden auf Basis einer Dokumentenanalyse von 192 Einsatzberichten des KIT diskutiert und die Netzwerke mittels Visualisierungsprogramm dargestellt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Vernetzung der Fachkräfte vorwiegend dem Informationsaustausch dient. In den meisten Einsätzen ist ein gutes soziales Netz vorhanden. Die Interventionen des KIT dienen als ergänzende Unterstützung der Betroffenen. Am effektivsten tragen emotionale Unterstützung (Gespräche über das Erlebte, Möglichkeit eines Abschieds von den Verstorbenen, Rituale) und informative Interventionen zur Entlastung und Stabilität der Betroffenen bei.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper seeks to examine professional (trained specialists), and social networks (family, friends etc.) that are mobilized for acute care settings in crisis intervention within the province of Styria.The objective is to clarify what kind of benefits these networks provide for the people affected, and how effective the crisis intervention team?s (CIT) work is in this context. On the basis of the conclusions drawn, the paper explains psychotraumatological aspects, methods of the CIT, cooperation between trained professionals, as well as the importance of supporting social networks. A comprehensive document analysis of 192 CIT case reports discusses the issues, and visualization software creates a picture of the networks. The results show that the networking of trained professionals primarily facilitates information exchange. In most cases a strong social network is existent. The CIT?s interventions serve as a complementary support for the people affected. Emotional support (talks about what has happened, mourning and parting rituals), and informative interventions are the most effective ways to provide stability and help them to regain their strength.

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