Titelaufnahme

Titel
Fahrradkultur in Graz : studentische Einstellungen zum Fahrrad als urbanes Alltagsverkehrsmittel / vorgelegt von Franziska Neyer
Verfasser/ VerfasserinNeyer, Franziska
Begutachter / BegutachterinSchrutka-Rechtenstamm Adelheid
Erschienen2013
UmfangIII, 104 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Radfahren / Graz / Radfahren / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47875 Persistent Identifier (URN)
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Fahrradkultur in Graz [1.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung Deutsch:Ein Anliegen dieser Arbeit ist es, ein Bild über die Fahrradkultur in Graz zu zeichnen. Hierbei wird die Geschichte des Fahrrads und seine emanzipatorisch wichtige Funktion erläutert. Um den heutigen Charakter der ?Fahrradstadt? einfangen zu können, werden die Anfänge des Grazer Radwegenetz in den 1980er Jahren durch den Radverkehrspionier Erich Edegger aufgezeigt und in weiterer Folge die heutige Infrastruktur mit Hilfe von Daten und Fakten demonstriert. Wie im Titel der Arbeit angedeutet, soll hierbei das Fahrrad als urbanes Alltagsverkehrsmittel betrachtet werden. Dies bedeutet, dass allein das Rad in der Stadt im alltäglichen Gebrauch (Arbeit, Einkauf, Studium, Freizeit etc.) Gegenstand der Forschung war. Das Gesamtziel des Forschungsansatzes dieser Arbeit war es deshalb primär Fragen zur Motivation, Nutzung und Einstellungen der interviewten Studierenden zu klären, um eine ganzheitliche kulturanthropologische Betrachtung des Alltagsverkehrsmittels Fahrrad in Graz zu ermöglichen und kritisch zu reflektieren. Seit geraumer Zeit prägen Schlagwörter wie sanfte Mobilität, schonender Umgang mit Ressourcen, der Trend zur Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen immer stärker unser Leben. Die zunehmende Auseinandersetzung mit der Umwelt und ihren vom Menschen geschaffenen Auswirkungen werden auch in der Stadt besonders im Bereich der Mobilität stärker spürbar. Das Fahrrad ist nicht nur kosten- und platzsparend, sondern verhilft auch zu Individualität und Unabhängigkeit der persönlichen Mobilität. Besonders die Nutzergruppe der Studierenden nimmt das Fahrrad als Mobilitätsmöglichkeit wahr. Innerhalb dieser Gruppe gilt es aber nicht nur als einfaches Fortbewegungsmittel, es ist vielmehr ein neuer Lebensstil entstanden, in dem eines der ältesten und einfachsten Fortbewegungsmittel im urbanen Raum wieder einen Aufschwung der Anerkennung und Nutzung erlebt.

Zusammenfassung (Englisch)

Summary english:This Thesis deals with the subject of Bicycle culture in Graz. Therefore the history and its emancipatory function shall be illustrated. To demonstrate its character of a ?bicycle city? ? the early years of innovative beginnings in the development in bicycle transportation will be described due to the pioneer Erich Edegger. Todays infrastructure and its means to everyone will be shown in some data and facts. This thesis deals with the fact that the bicycle is seen as a daily means of personal transportation in urban settings. Aim of the thesis is therefore to answere questions towards the motivation, use and approach. Since a few years, mobility has start to become big part of our lives. Renewable energy, a gentle exposure with our nature start to be more and more important. Due to the impact of man, environmental influences such as pollution start to be big problem in citys ? bicycling is now the answere to a safe and healthy mobility. Its cost are low and it supports your own individuality and independence, although specially students are keen to use it more often in the city.