Titelaufnahme

Titel
Unterschiede in der Belohnungssensitivität im Zusammenhang mit Binge Eating und dem relativen Körpergewicht bei 8-12-jährigen Mädchen / vorgelegt von Christina Bauer
Verfasser/ VerfasserinBauer, Christina
Begutachter / BegutachterinSchienle Anne
Erschienen2013
Umfang134 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mädchen <9-13 Jahre> / Essanfall / Körpergewicht / Belohnung / Mädchen <9-13 Jahre> / Essanfall / Körpergewicht / Belohnung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47780 Persistent Identifier (URN)
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Unterschiede in der Belohnungssensitivität im Zusammenhang mit Binge Eating und dem relativen Körpergewicht bei 8-12-jährigen Mädchen [1.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Über eine Milliarde der Menschen weltweit sind übergewichtig und 300 Millionen Menschen sind adipös. Auch bereits 10% der schulpflichtigen Kinder, leiden an Übergewicht oder Adipositas.Die so genannte Binge Eating Disorder (BED),betrifft vor allem übergewichtige und adipöse Menschen. Ihre Kernsymptome sind wiederkehrende Essanfälle, ohne Hungergefühl und das Gefühl des Kontrollverlusts übers Essen, ohne regelmäßig gezeigte kompensatorische Verhaltensweisen.Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob die BED bei 8-12-jährigen Mädchen zu beobachten ist und welche Rolle diese für ihre Belohnungs- und Bestrafungssensitivität, spielt. Weiters sollte herausgefunden werden, ob sich die Mädchen in ihrer Körperunzufriedenheit, ihrem negativen Affekt sowie ihrem Fernseh- und Bewegungsverhalten, unterscheiden. Den 60, an der Studie teilnehmenden Mädchen, wurden Persönlichkeitsfragebögen sowie ein Fragebogen zur Erfassung der Binge Eating Neigung, vorgelegt. Beim so genannten ?Door Opening Task? wurde mittels der Reaktion auf Smileys und Frownys, die Belohnungs- und Bestrafungssensitivität, erfasst.Aufgrund der unzureichend reliablen Erfassung der BED in dieser Studie, wurde sie nicht in die durchgeführten Analysen, miteinbezogen und der Fokus auf die mit Binge Eating, zusammenhängenden Variablen, gelegt.Signifikante Ergebnisse waren, dass sich die Belohnungssensitivität (gemessen mittels der BAS-Skala) durch die Höhe des negativen Affekts sowie das durchschnittliche Bewegungsverhalten vorhersagen lässt, und der negative Affekt auch ein signifikanter Prädiktor, zur Vorhersage der Bestrafungssensitivität, (gemessen mittels der BIS-Skala) ist. Zwischen dem BMI und der Körperunzufriedenheit zeigte sich ein positiver Zusammenhang. Zukünftige Studien sollten ein reliableres Messinstrument zur Erfassung der BED verwenden, und eine klinische Stichprobe von Binge Eatern untersuchen, um die Rolle der BED im Zusammenhang, mit den zu interessierenden Konstrukten aufzuzeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Over one billion people around the world are overweight and three hundred million people are obese. Already ten percent of the school-age children suffer from overweight and obesity.The so called Binge Eating Disorder (BED) especially was found in overweight and obese people. Its core symptoms are recurrent episodes of binge eating, with eating when not feeling physically hungry, a sense of lack of control over eating during the episode and eating is not associated with the regular use of inappropriate compensatory behaviors.The aim of this study was to investigate if the BED can already be found in children between eight and twelf years and if the BED is related to their reward sensitivity and punishment sensitivity. Another goal of this study was to determine if the girls differ in their body dissatisfaction, negative affect, time spent watching television and their physical activity.The sixty participants had to fill out different personality questionnaires and one questionnaire to gather their tendency to binge eating and they edited the so called ?Door Opening Task?, in which the reward sensitivity and punishment sensitivity was gathered through the response to smileys and frownys.Because of the insufficient capture of the BED in this study, it wasnt included in the analysis and the analysis focused on other variables, which are related to the BED.The results show that the reward sensitivity (measured with the BAS-scale) can be predicted by the negative affect and the average physical activity and for the punishment sensitivity (measured with the BIS-scale) the negative affect is the best predictor.Further studies should investigate a clinical sample of persons with BED and a more reliable measuring instrument therefor should be used to demonstrate the role of the BED for the different constructs.