Titelaufnahme

Titel
Wie sinnvoll ist das Quantitative Easing? / Thomas Jandrisevits, BSc
Weitere Titel
How meaningful is quantitative easing?
Verfasser/ VerfasserinJandrisevits, Thomas
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
ErschienenGraz, 2017
UmfangVII, 77 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Japan / Großbritannien / USA / Eurozone / Geldpolitik
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119902 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Wie sinnvoll ist das Quantitative Easing? [1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Anhand der vorliegenden Masterarbeit wird die Wirksamkeit der Quantitative Easing Programme von Japan, Großbritannien, der USA und der Eurozone überprüft. Da das Quantitative Easing kein herkömmliches Instrument von Zentralbanken darstellt, werden zunächst die Ziele und Aufgaben der Zentralbanken behandelt und erst im Anschluss wird auf diese unkonventionelle geldpolitische Maßnahme eingegangen. Dabei werden sowohl sämtliche Wirkungskanäle, als auch die dadurch entstehenden Gefahren und Risikoaspekte erläutert. Im Anschluss daran werden die wirtschaftlichen Situationen in den jeweiligen Ländern und ihre durchgeführten Quantitative Easing Programme näher beleuchtet. Der Hauptteil dieser Masterarbeit teilt sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird auf jene Methoden näher eingegangen, die zur empirischen Überprüfung der Wirksamkeit von Quantitative Easing verwendet werden können und der zweite Teil befasst sich mit den Quantitative Easing Programmen der jeweiligen Wirtschaftsgebiete. Dabei soll die Effektivität der Programme jedes einzelnen Landes mit Hilfe der vorhin erläuterten statistischen Methoden überprüft werden. Diese Berechnungen bescheinigen dem Quantitative Easing eine positive, aber jedoch nur kurzfristige Wirkung auf die Realwirtschaft. Weitere gewonnene Erkenntnisse durch diese Berechnungen sind, dass die Höhe und Dauer dieser positiven Beeinflussung in den untersuchten Wirtschaftsgebieten differiert. Dies kann sehr unterschiedliche Gründe haben, da es einerseits sehr große zeitliche Differenzen zwischen den einzelnen Quantitative Easing Programmen gibt und andererseits auch die Tatsache nicht vernachlässigt werden darf, dass einige Programme noch immer nicht abgeschlossen sind. Leider kann auch trotz dieser Berechnungen nicht zu hundert Prozent festgestellt werden, dass die positiven Auswirkungen auf die Realwirtschaft ausschließlich dem Quantitative Easing zuzurechnen sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this Masters thesis is to verify the effectiveness of the Quantitative Easing Programmes of Japan, Great Britain, the USA and the Euro zone. As Quantitative Easing is not a common means applied by Central Banks, targets and tasks of Central Banks are dealt with first, followed by an analysis of Quantitative Easing as one measure of a less conventional monetary policy. Doing so, all possible effects as well as potentially arising dangers and risks are explained. Subsequently, the economic situation of the countries in question and their way of carrying out Quantitative Easing Programmes are dealt with in detail. The main part of this Masters thesis is divided into two parts. In the first part methods and techniques that can be applied in the empirical verification of the effectiveness of Quantitative Easing are illustrated in more detail while the second part deals with Quantitative Easing Programmes of particular economic regions. The effectiveness of every single countrys programmes is examined with the help of the statistical methods mentioned above. The findings of this investigation prove Quantitative Easing to have a positive though only short-term impact on the real economy. Further findings show that the extent and duration of this positive impact differ in the economic regions examined. This can be due to various reasons. On the one hand there are strong temporal differences between the individual Quantitative Easing Programmes and, on the other hand, we must not forget the fact that some of these Programmes have not been completed yet. Unfortunately, despite these findings it cannot be said for certain that the positive effects on the real economy are due to Quantitative Easing only.