Titelaufnahme

Titel
Deconstructing Yugoslav narrative on screen : the New Yugoslav cinema / submitted by: Ines Škrbić
Verfasser/ VerfasserinŠkrbić, Ines
Begutachter / BegutachterinHansen-Kokoruš, Renate
ErschienenGraz, 2017
Umfang68 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119835 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Deconstructing Yugoslav narrative on screen [1.55 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit hat zum Ziel, sieben jugoslawische, zwischen 1980 und 1989 gedrehte Filme zu analysieren. Die analysierte Verbindung zwischen den Filmen ist die Art und Weise, wie sie mit einem wichtigen Teil der Entstehung der neuen jugoslawischen, überstaatlichen Identität der Trennung von Stalin, umgehen, während sie gleichzeitig die damalige Situation in Jugoslawien während der Wirtschafts- und Politikkrise in den 1980ern und nach Titos Tod reflektieren. Ich analysiere hiermit die Art und Weise, wie diese Filme als historische Quellen angenommen werden können, da die Regisseure die ersten waren, die gewisse Tabuthemen in Jugoslawien behandelt haben. Diese Themen beinhalten die Zwangsarbeitslager nach dem Bruch mit Stalin, in erster Linie Goli Otok, bevor die Ereignisse in der offiziellen Historisierung aufgezeichnet wurden und die Künstler so die Historiker beeinflussen konnten. Die vorherige Generation von Regisseuren, die der „Black Wave in Yugoslavia“, haben ebenfalls umstrittene Themen behandelt, scheiterten jedoch daran, die etablierten Zuschauer zu erreichen. Für die allgemeine Beziehung zwischen Staat und Kinematographie in Jugoslawien ziehe ich die Studienarbeiten, Ideologien und Robert Toplins Historiophotie in Betracht, um zu sehen, unter welchen Aspekten die analysierten Filme die Vergangenheit und die Gegenwart Jugoslawiens behandeln, sowie ihren Versuch sich dem Umschwung zwischen Kino und Gesellschaft der Zeit zu nähern.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis aims to analyze seven Yugoslav films made between 1980 and 1989. The connection point of the films analyzed is the way they treat an important part of the forming of the new Yugoslav supranational identity the split with Stalin, while at the same time reflecting on the current situation in Yugoslavia, during the economic and political crisis in the 1980s and after Titos death. I am analyzing the way these films are perceived as a historical source, since their directors were the first to start talking about certain taboo topics in Yugoslavia. These topics include the forced labor camps after the split with Stalin, foremost Goli Otok, before the events were included in the official historiography and in that way the artists paved the way for historians. The generations of directors before, such as the ones behind Black Wave in Yugoslavia were discussing controversial topics as well, but they mainly failed to reach the mainstream audience of Yugoslavs. Taking into consideration the general relationship between the state and the cinematography in Yugoslavia, I am using the scholar work of memory studies, ideology and Robert Toplins historiopahy to see in what way the analyzed films treat the past and the present in Yugoslavia as well as how they approach subversion in cinema and the society of the time.