Titelaufnahme

Titel
Die Pathologisierung des Künstlers in der Moderne am Beispiel von Henri Matisse, Paul Klee und Frida Kahlo / von Patricia Tobin
Verfasser/ VerfasserinTobin, Patricia
Begutachter / BegutachterinLein Edgar
Erschienen2012
Umfang147 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. und dt. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kahlo, Frida / Klee, Paul / Matisse, Henri / Krankheit / Kunst / Kahlo, Frida / Klee, Paul / Matisse, Henri / Krankheit / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47519 Persistent Identifier (URN)
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Die Pathologisierung des Künstlers in der Moderne am Beispiel von Henri Matisse, Paul Klee und Frida Kahlo [4.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Die Pathologisierung des Künstlers in der Moderne geht es darum, wie bedeutende Künstler einen Schicksalsschlag in ihrer Kunst verarbeitet haben. Am Anfang steht die Frage ob die körperliche Erkrankung überhaupt einen Einfluß auf die Kunst des betroffenen Künstlers hatte und wenn ja in wie weit hat dieser sich verändert. Im einführenden Teil wird gezeigt, dass Kunst und Krankheit schon seit jeher eng miteinander verbunden waren und überdies wird ein Abriss der verschiedensten Künstler der Geschichte mit ihren Erkrankungen vorgestellt, u. a. solch große Genies wie Michelangelo. In den übrigen Abschnitten werden drei Künstlerbeispiele aufs genaueste beleuchtet und erforscht. Es wird gezeigt ob und wie weit sich ihre Erkrankung auf ihre Kunst ausgewirkt hat. Vorgestellt wird dabei Henri Matisse, der Meister des Lichtes, der an einer enzündlichen Darmerkrankung litt und sich situationsbedingt vom Malen an der Leinwand auf den Papierschnitt verlegen musste. Diesem Ausdruck seiner Kunst konnte er vom Bett oder auch im Rollstuhl sitzend nachgehen. Der nächste Künstler Paul Klee erkrankte an Sklerodermie, einer Autoimmunerkrankung, die seine Kunst in den letzten Jahren vor seinem Tod düster werden ließ. Als drittes Künstlerbeispiel wird die Mexikanerin Frida Kahlo angeführt. Sie litt in sehr jungen Jahren an einer Poilioerkrankung, wobei ihr rechtes Bein in seiner Entwicklung zurückblieb. Mit 18 Jahren geriet sie überdies noch in einen Busunfall und litt bis an ihr Lebensende an dessen Folgen. Es wird verständlich gemacht wieso ihre Kunst zwar als ausdrucksstark gilt oft aber auch missinterpretiert und als düster dargestellt wird. Am Ende kommt es zu dem Resultat, dass jeder Künstler seine ganz eigene Art hatte mit seinem Problem umzugehen, daß aber eine Krankheit auch oft erst zu solch großem Schaffensdrang und zu solch großem Genius befähigt. Oft wurde aus einem Menschen aber erst deswegen ein Künstler weil ihm seine Krankheit eine andere Tätigkeit unmöglich machte.

Zusammenfassung (Englisch)

In the paper The Pathology of Artists in Contemporary Art it is about how famous artists are handling a disease like a stroke or something else. The main question in the beginning is if their art was changing after such a blow and if it does - what are the impacts. In the first section it is shown that diseases and creativity had always been close together. In the next section of the paper three artists who suffered from different diseases are closely presented. The influence of their diseases on their artworks will be explored. At first Henri Matisse who suffered from infammatory bowel disease. Situationally he had to move from painting at the easel onto papercuts. Although he was sitting in his bed or in a wheel chair he was able to create his papercuts. His illness did not imply the loss of his colorful and positive artwork. The next presented artist is the Swiss Paul Klee. At the age of 40 he got an autoimmun disease called scleroderma. Unfortunately his art began to get dark and in his last years he drew more demons and pictures of the death. The third and last artist is the Mexican Frida Kahlo. At a very early age she sufferd from polio disease. At the age of 18 she had a bus accident . The results of the accident determined the rest of her life. Her uterus was injured and she was never able to gestate baby and her backbone was incorrect and hurted a lifetime. It is shown why her art is described as expressive on the one hand and why on the other hand it was missinterpreted as gloomy. The résumé of the thesis is that each artist has his own way of dealing with his problems. Often it is the blow of fate in form of a disease that enables someone to such a creative urge and to such a genius. But fequently people become artists just becuause the disease makes impossible any other activity or profession for them. It turned out that no great genius was ever completely healthy or free from struggle.