Titelaufnahme

Titel
Blanka Matragi / vorgelegt von Lucie Rašková
Verfasser/ VerfasserinRašková, Lucie
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2013
Umfang117 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterMatragi, Blanka / Matragi, Blanka / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47379 Persistent Identifier (URN)
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Blanka Matragi [6.46 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Blanka Matragi, geboren am 20. Februar 1953 in Tschechien, erlernte den Beruf Glasschleiferei. Dann studierte sie Modedesign auf der Kunstwirtschaftlichen Hochschule in Prag. Im Jahr 1980 zog sie mit ihrem Mann in den Libanon. Zwei Jahre später wurde der Salon ?Blanka Haute Couture? in Beirut geöffnet. Matragi hat sich dank ihren kreativen Entwürfen, überwiegend Hochzeitskleidern, welche sie seit den 80er Jahren vor allem für ihre exklusive orientalische Klientel kreiert, einen Namen gemacht. Für ihre Mode sucht sie Inspiration in der Natur (zum Beispiel Schmetterlinge), in der Kunst der Moderne, Architektur und in der Grafik. Der Maler Franti?ek Kupka liefert den bedeutendsten Einfluss für Matragi dar. Im Gegensatz zu vielen anderen internationalen Modedesignern, die bei ihrer Mode auch mit maskulinen Elementen arbeiten, bleibt Matragi ihrem rein femininen Stil treu. Die Einzigartigkeit der ?Blanka Haute Couture? besteht in der künstlerischen eigenhändigen Bemalung des Stoffes. Matragis Kleider werden mit einer aufwändig gestalteten Embroidery verziert - sie knüpft damit an das orientalische Kunsthandwerk. Somit entsteht nicht nur eine Verbindung zwischen Modedesign und Kunst, sondern auch eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Seit den 90er Jahren präsentiert Matragi ihre Entwürfe in Prag. Zu dem 25. und 30. Jubiläum vom Matragis Salon wurden Modenschauen sowie Ausstellungen zu Matragis Werk veranstaltet. Zusätzlich schrieb Matragi zwei Autobiografien auf Tschechisch. Im Jahr 2011 zeigte sie neben Haute Couture eine eigene Prêt-à-porter Kollektion ?Ready-to-Wear?. Bei dieser Kollektion nutzte sie neue technische Möglichkeiten. Ihre originelle Malereien auf Stoff wurden digitalisiert und die Kleidungstücke damit bedruckt. Außer Modedesign beschäftigt sich Blanka Matragi u.a. mit dem Entwerfen von Schmuck, Porzellan oder Plastiken. Ihre große Experimentierfreudigkeit beweisen Matragis Glasobjekte, wie die lebensgroßen Kleider aus Glas.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractBlanka Matragi, born 20th February 1953 in the Czech Republic, trained in the profession of glass grinding. She then studied fashion design on the Art-economy College in Prague. In 1980 she moved with her husband to Lebanon. Two years later the salon ?Blanka Haute Couture? was opened in Beirut. Matragi made herself a name thanks to her creative designs, mostly wedding dresses, which since the 1980s she has produced mainly for her exclusive oriental clientele. In her fashion she seeks inspiration in nature (such as butterflies), modern art architecture and graphics. The painter Franti?ek Kupka is Matragi?s most important influence. In contrast to many other international fashion designers, who in their fashion include masculine elements, Matragi stays true to her pure feminine style. The extraordinarity of the ?Blanka Haute Couture? consists of an artistic hand-painting on cloth. Matragis dresses are decorated with complex embroidery - she emulates the oriental craft work. Fashion design and art are connected and also a bridge between Orient and Occident is built. Since the 1990s Matragi has presented her designs in Prague. For the 25th and 30th anniversary of the Matragi salon, fashion shows and exhibitions of Matragi?s work were held. Additionally Matragi wrote two autobiographies in Czech. In 2011 she showed next to haute couture a prêt-à-porter collection entitled ?Ready-to-Wear?. In this collection she explored many new technical opportunities. Her original paintings on cloth were digitised and printed on articles of clothing.In addition to fashion design Blanka Matragi is involved, amongst other things, with creating jewelry, porcelain and plastics. Her love of experimentation is demonstrated well by Matragi?s glass designs, for example her life-size dresses made entirely of glass.