Titelaufnahme

Titel
Politisierung von Sprache : politische Einflüsse auf die Serbokroatische Sprache und die Nachfolgesprachen / vorgelegt von Emir Kahrimanovic
Verfasser/ VerfasserinKahrimanovic, Emir
Begutachter / BegutachterinStaudinger Eduard
Erschienen2013
Umfang101 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Serbokroatisch / Geschichte / Serbokroatisch / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47344 Persistent Identifier (URN)
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Politisierung von Sprache [1.19 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Emir KahrimanovicDiplomarbeitPolitisierung von SpracheGeschichte des des Serbokroatischen und der NachfolgesprachenAbstractDie einzigartige kulturelle, religiöse und politische Lage des ehem. Jugoslawien die einerseits auf ihrem Gebiet Volksgruppen verbindet, die sich kulturell und religiös unterscheiden, andererseits eigentlich eine und die selbe Sprache sprechen, verkomplizierte die Identitätsbildung der jeweiligen Nationen entscheidend. Diese Komplexität spiegelt sich auch in der Geschichte des Serbokroatischen wieder, weswegen in dieser Arbeit die komplexen Mechanismen der Sprachpolitik im westlichen Balkan in einem historischen Querschnitt mit besonderem Fokus auf die serbokroatische Sprache und ihre Nachfolgesprachen erläutert werden.Dabei ist einerseits die Sprachpolitik im Allgemeinem erläutert worden und andererseits im Speziellen die Sprachpolitik auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien und der Vorgänger bzw. Nachfolgestaaten. Im Besonderen geht dabei in der Arbeit um die Wechselwirkung zwischen Sprache und Politik. Das heißt die gegenseitige Beeinflussung zwischen diesen zwei Polen, wie beispielsweise die Kreierung einer Sprachpolitik seitens politischer Vertreter und der natürlichen Sprachveränderung, die politische Reaktionen nach sich zieht, wie im Fall der natürlichen Dominanz der serbischen Varietät innerhalb des sozialistischen Jugoslawien aufgrund administrativer Gründe, welche verschiedene Reaktionen anderer Bevölkerungsteile des Landes hervorgerufen hat.

Zusammenfassung (Englisch)

Emir KahrimanovicDiploma thesisAbstractThe Politicasion of Language - History of Serbo-Croatian and its Succeeded Languages?The former Yugoslavia with its unique cultural, religious and political circumstances connects various ethnic groups on its territory, that on one hand culturally and religiously differ and on the other hand share the same language. This conditions complicated the development of identities in the respective nation states. The complexity of this process is especially reflected in the history of the Serbo-Croatian. Therefore this research analyses the extensive mechanism of language policy in the Western Balkans in a historical perspective with specific focus on the Serbo-Croatian and its succeeded languages.The study exemplifies not only the general language policy in the former Yugoslavia, but also investigates the practice in its nation states. Thus particularly the interaction between language and policy is focused. The reciprocal impact between these two poles is of specific interest, because the natural change of language was accompanied by the creation of an language policy by the political representatives. The latter provoked diverse reactions among the ethnic groups in the Socialist Yugoslavia, which is evident in the case of the naturally dominance of the serbian variety in the administration.