Titelaufnahme

Titel
Zusammenhänge von Feedback als Anreiz, motivationalen Variablen und Intelligenz und deren Wirkung auf die Schulleistung / Sigrid Stangl
Verfasser/ VerfasserinStangl, Sigrid
Begutachter / BegutachterinNeubauer Aljoscha
Erschienen2013
Umfang97 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Intelligenz / Rückmeldung / Schulleistung / Intelligenz / Rückmeldung / Schulleistung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47335 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenhänge von Feedback als Anreiz, motivationalen Variablen und Intelligenz und deren Wirkung auf die Schulleistung [1.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Zusammenhängen und den Wirkungen von motivationalen Variablen, Intelligenz und Feedback, die die Schulleistung beeinflussen können. Dafür wurden 95 GymnasiastInnen der achten Schulstufe untersucht. Im Durchschnitt waren diese 14.5 Jahre alt, 54.7% waren männlich, 45.3% weiblich. Acht Personen hatten eine andere Muttersprache als Deutsch und nur einer von ihnen wiederholte eine Klasse. Von den TeilnehmerInnen bekamen 51 ein Feedback versprochen, 44 nicht. Beide Gruppen hatten sechs motivationale Fragebögen, nämlich den FAM, den AMS-R, den STAI, den SBI-KJ, die Fassette Gewissenhaftigkeit des NEO-PI-R und den Grit-12, sowie Fassetten der ISA, zu bearbeiten. Für die gesamte Untersuchung wurden ungefähr 70 Minuten benötigt. Nicht alle Hypothesen über angenommene Zusammenhänge der motivationalen Variablen konnten bestätigt werden. Allerdings gab es einen Moderationseffekt der State-Motivation, bei dem nur bei geringer und nicht bei hoher State-Motivation die Trait-Motivation einen Einfluss auf Leistung beim ISA-Subtest Figuren hatte. Die Manipulation des Feedbacks wirkte auf die State-Motivation und zeigte bei jenen, mit ISA-Werten über dem Mittel, deutlich mehr Effekt, als bei jenen, unter dem Mittel, wobei dieses Ergebnis aufgrund unterschiedlicher Varianzen nur eingeschränkt zu interpretieren ist. Zur Vorhersage der Schulleistung trägt das Selbstkonzept mehr bei als die Intelligenz. Bei der Berechnung ohne Selbstkonzept, wegen dessen fraglicher Sinnhaftigkeit, kann die Intelligenz einen größeren Betrag zur Vorhersage leisten als motivationale Variablen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present diploma thesis deals with the influence of motivational variables,intelligence and feedback on academic achievement and how these factors relate toeach other. 95 pupils of the 8th class of the grammar school were tested. On averagethey were 14.5 years old, 54.7% were male and 45.3% were female. Eight pupils didnot have German as their first language and there was only one repeater. Theparticipants were divided into a feedback-yes group of 51 and a feedback-no groupof 44. Both groups had to work on six motivational questionnaires, which were theFAM, AMS-R, STAI, SBI-KJ, Grit-12 and the conscientiousness facet of the NEO-PIR.Additionally, they had to work on three subscales of the ISA, which tests verbal,numerical and spatial sense. On average the whole test required 70 minutes. Not allhypotheses about supposed relationships of motivational variables could beconfirmed. Indeed there was a moderation-effect of state motivation: If there is low,not high state motivation, the trait motivation has an influence on the performance ofthe ISA-subtest figures. The manipulation of feedback shows an effect on statemotivation. This is why pupils with ISA scores above the average showed a biggereffect of feedback on state motivation, in contrast to pupils with scores under theaverage. This should be interpreted critically because of the different variances of thegroups. For the prediction of school achievement, self-concept is the best predictor,but also the ISA facets are able to explain variance of success in school. The sameanalysis without self-concept, due to the questionable meaning of the self-concept,shows, that intelligence has a bigger effect on school achievement than motivationalvariables.