Titelaufnahme

Titel
Systeme und Prinzipien des gesetzlichen Erbrechts in historisch-vergleichender Sicht / von Katharina Gruber
Verfasser/ VerfasserinGruber, Katharina
Begutachter / BegutachterinWesener Gunter
Erschienen2012
UmfangVI, 86 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Erbrecht / Geschichte / Online-Publikation / Österreich / Erbrecht / Geschichte
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47246 Persistent Identifier (URN)
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Systeme und Prinzipien des gesetzlichen Erbrechts in historisch-vergleichender Sicht [0.45 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mein Diplomarbeitsthema sind die Systeme und Prinzipien des gesetzlichen Erbrechts in historisch-vergleichender Sicht. Zu Beginn beschäftige ich mich mit der Intestaterbfolge des römischen Rechts. Das römische Recht regelt die gesetzliche Erbfolge der Freigeborenen in der altrömischen Zeit in den Zwölf Tafeln. Im klassischen Recht steht die bonorum possessio intestati im Vordergrund. Durch Justinian und seine Novellen 118 und 127 entsteht in der nachklassischen Zeit eine neue Erbfolgeordnung. Nach dem römischen Recht folgt die genauere Behandlung der mittelalterlichen Strukturen des gesetzlichen Erbrechts. Um diese verstehen zu können, wird zu Beginn ein kurzer Einblick in die germanische und fränkische Zeit gegeben. Danach wird das Hoch- und Spätmittelalter mit der fast unüberschaubaren Zersplitterung des Erbrechts analysiert. Anschließend wird das gesetzliche Erbrecht in Österreich von 1500 bis 1786 bearbeitet. Generell kann festgehalten werden, dass bis zur Einführung der Neuen Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament von 1720 beziehungsweise 1729, welche fast unverändert das justinianische Erbfolgesystem wiedergibt, das gesetzliche Intestaterbrecht des Mittelalters weiterhin seine Gültigkeit hat. Das darauf folgende Kapitel handelt vom Erbfolgepatent aus dem Jahr 1786 und der dadurch erfolgten Vereinheitlichung der Intestaterbfolge in den deutschen Erbländern, wobei auf dessen Grundsätze und Prinzipien näher eingegangen wird.Im Anschluss daran gibt es einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung des gesetzlichen Erbrechts im ABGB. Am Ende dieses Kapitels wird auf das aktuelle gesetzliche Verwandtenerbrecht im ABGB eingegangen.Nach dem ABGB folgt ein kurzer Einblick betreffend des Werdegangs des gesetzlichen Erbrechts im deutschen BGB, wobei einige Parallelen und gegenseitige Einflüsse zwischen ABGB und BGB festgestellt werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

My thesis topic is the Systems and principles of the law of trusts in historical-comparative view. At the beginning I am dealing with the intestate succession of Roman law. Roman law governs the legal succession of free-born in old Roman time in the Twelve Tables. In the classical period is the priority on the bonorum possessio intestati. In the post-classical period begins with Justinian and his novellas 118 and 127 a new order of succession.According to Roman law follows the more accurate treatment of the medieval structure of statutory inheritance law. To understand this, I start with an introduction to the Germanic and Frankish time. Then the high and late Middle Age is analyzed with the almost unmanageable fragmentation of inheritance.Then, the legal succession in Austria will be processed by 1500 to 1786. In general it can be detected that until the Neuen Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament of 1720 and 1729, which is almost unchanged to the Justinian succession system, the statutory intestacy of the Middle Age still has its validity.The following chapter deals with the Erbfolgepatent from 1786, which made the unification of the intestate in the German hereditary lands. This will be discussed in more detail on the policies and principles.Subsequently, I give an overview of the historical development of legal succession in the ABGB. At the end of this chapter will be discussed the current legal inheritance relatives in the ABGB.After the ABGB follows a short insight into the statutory inheritance law of the German BGB. Some similarities and mutual influences between the ABGB and the BGB can be found.