Titelaufnahme

Titel
Die Bemessung des Urlaubsentgelts und der Urlaubsersatzleistung / von Martina Schöngrundner
Verfasser/ VerfasserinSchöngrundner, Martina
Begutachter / BegutachterinReissner Gert-Peter
Erschienen2012
UmfangIX, 66 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Urlaubsgeld / Recht / Österreich / Urlaubsgeld / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47134 Persistent Identifier (URN)
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Die Bemessung des Urlaubsentgelts und der Urlaubsersatzleistung [0.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit zwei besonderen Ansprüchen, die ein Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber hat. Es ist dies zum einen das Urlaubsentgelt und zum anderen die Urlaubsersatzleistung. Das Urlaubsentgelt ist das Entgelt, dass der AN für die Zeit erhält, in der er Urlaub konsumiert anstatt zu arbeiten. Die Urlaubsersatzleistung gebührt dann, wenn das Arbeitsverhältnis endgültig beendet wurde und daher ein noch offener Urlaubsanspruch nicht mehr in natura verbraucht werden kann. Die gesetzlichen Regelungen dazu finden sich in § 6 und § 10 UrlG, wobei es für vom Urlaubsgesetz ausgenommene Arbeitsverhältnisse andere Regelungen, wie zum Beispiel in anderen Sondergesetzen oder in Kollektivverträgen, geben kann.Zuerst wird allgemein festgestellt, in welchen Fällen ein Urlaubsentgelt bzw eine Urlaubser-satzleistung gebühren, welche Anspruchsvoraussetzungen gegeben sein müssen und wie diese Ansprüche in der Praxis durchgesetzt werden können. Dazu wurden zahlreiche österreichische Arbeitsrechtslehrbücher und Gesetzeskommentare zum österreichischen Urlaubsgesetz und Angestelltengesetz verwendet.Anschließend wird auf die Bemessung dieser beiden Ansprüche näher eingegangen. Es wird geklärt, welche verschiedenen Entgeltbestandteile bei der Feststellung der Höhe des Urlaubs-entgelts bzw der Urlaubsersatzleistung berücksichtigt werden und welche nicht. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die dazu ergangene umfangreiche Rechtsprechung des OGH zurückgegriffen.Wie das Urlaubsentgelt und die Urlaubsersatzleistung im Fall von Teilzeitbeschäftigung zu bemessen ist, fand ebenso Eingang in diese Arbeit, wie auch die Arbeitsverhältnisse von Bediensteten der Österreichischen Bundesbahnen, deren Arbeitsvertrag vor dem 1.1.2004 abgeschlossen wurde. Dies deshalb, da diese nicht unter den Anwendungsbereich des Urlaubsgesetzes fallen.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation is about two special claims for an emloyee. It?s on the one hand the leaver pay and on the other hand the leave compensation. The leaver pay is the money, which earns the employee during his annual leave. The leave compensation will be paid in the case, when the contract of employment finally ends and the employee hasn?t received all his days of leave.The statutory rules for these two claims are in § 6 and § 10 leave law. But there are some contracts of employment which are regulated in other laws or collective agreements.First it will be determined, in which cases the employee can get a leaver pay or has an entitlement of leave compensation, which requirements are for that and how he can push them through. A lot of austrian text-books of labour law and commentaries of labour law were used for this determinations.Second there will be given an overview of the calculation. It will be clarified which different parts of the salary are considered and which aren?t. The extensive jurisdiction of the Supreme Court is very important for that. So this was recognized in this dissertation.In the case of a part-time job there are some other rules, how to calculate the leaver pay and the leave compensation. For contracts of employment with the Austrian Federal Railways, which were concluded before 1.1.2004, there will be also shown the calculation of these two claims.