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Titel
Der Einfluss der DHEA (Dehydroepiandrosteron) - Therapie auf die ART-Ergebnisse bei "low response" / Nadia Jaouad
Verfasser/ VerfasserinJaouad, Nadia
Begutachter / BegutachterinPetek, Erwin ; Ebner, Thomas
Erschienen2012
Umfang43 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Dehydroepiandrosteron / Reproduktionsmedizin / Dehydroepiandrosteron / Reproduktionsmedizin / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-47087 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss der DHEA (Dehydroepiandrosteron) - Therapie auf die ART-Ergebnisse bei "low response" [0.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die zunehmende Vertagung des Kinderwunsches in spätere Lebensabschnitte, aber auch Umwelteinflüsse sowie genetische Faktoren können dazu führen, dass bei Frauen im Rahmen einer Fertilitätsbehandlung ein vermindertes Ansprechen der Ovarien auf eine Gonadotropinstimulation eintritt. Dies limitiert den Erfolg der Behandlung beträchtlich. Die medikamentöse Überwindung dieses Problems stellt unverändert eine besondere Heraus-forderung für die behandelnden Reproduktionsmediziner dar. Eher zufällig rückten hier die Androgene, insbesondere das bisher viel als life style Medikament angewandte DHEA in den Fokus des Interesses.In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluss einer DHEA-Therapie auf den Erfolg einer assistierten Reproduktionstechnik (ART) bei sog. low-Respondern prospektiv untersucht. Folgende Parameter wurden hierzu erfasst: AMH-Wert, Eizellquantität, Schwangerschafts- und Geburtenrate.Für die Anzahl gewonnener Eizellen ohne und mit DHEA-Supplementierung ergab sich kein Unterschied (2,5 versus 2,7, p=0,86). Der AMH-Wert stieg nach der DHEA-Behandlung zwar leicht an (0,24 versus 0,31, p=0,37), statistisch ist dieser Unterschied aber nicht signifikant. Es kam nach der DHEA-Gabe insgesamt zu 3 ausgetragenen Schwan-gerschaften mit 3 Lebendgeburten (3/20 versus 0/20, p= 0,07), hier ein erkennbarer Trend in Richtung bessere Schwangerschaftsrate nach DHEA-Supplementierung.

Zusammenfassung (Englisch)

The increasing postponement of family planning into later stages of life, but also environ-mental factors and genetic factors can cause that in women in fertility treatment a de-creased ovarian response to gonadotropin stimulation occurs. This limits the success of the treatment considerably. Drug application to overcome this problem continues to represent a special challenge for the treating infertility specialists. With respect to this some androgens, particularly the previously life style drug DHEA, became the focus of attention. In the present work, the influence of DHEA therapy on the success of ART in so-called low-responders was prospectively studied. The following parameters were recorded for this purpose: AMH value, quantity of yielded oocytes, pregnancy rate per transfer and so-called take home baby rate.There was no difference (2,5 versus 2,7, p=0,86) between the number of yielded oocytes pre und post DHEA supplementation. Although the AMH value increased easily after treatment (0,24 versus 0,31, P=0,37), but not significantly. Three pregnancies with three live births were presented after DHEA (3/20 versus 0/20 p=0,07). Here a recognizable trend towards improved pregnancy rates after DHEA supplementation.