Titelaufnahme

Titel
Die kompositorische Rezeption des Tango argentino in den Jahren 1910-1940 / vorgelegt von Alexandra Malli
Verfasser/ VerfasserinMalli, Alexandra
Begutachter / BegutachterinRevers Peter
Erschienen2013
Umfang332 S. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Deutschland / Österreich / Tango / Geschichte 1910-1940 / Deutschland / Österreich / Tango / Geschichte 1910-1940 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-46952 Persistent Identifier (URN)
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Die kompositorische Rezeption des Tango argentino in den Jahren 1910-1940 [1.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Tango argentino wurde um 1910 im deutschen Sprachraum bekannt und etablierte sich in weiterer Folge als ein wichtiges Genre der Unterhaltungsmusik. Der erste Teil der Arbeit ist eine systematische Erfassung der publizierten Tangokompositionen im Zeitraum 1910-1940, um einen Überblick über die Rezeption des Tango argentino in Deutschland und Österreich zu bekommen. Das Repertoire wird bezüglich der Komponisten und der Tangokompositionen, der Besetzungsformen sowie des Vorkommens des Tangos als Teil größerer Werke analysiert. Dabei wird gezeigt, wie der argentinische Tango an die Gegebenheiten und Anforderungen im deutschsprachigen Raum angepasst wurde.In den 1920er Jahren bot sich der damals aufkommende Jazz als Quelle neuer stilistischer Möglichkeiten in der Kunstmusik an. Auch den Tango zählte man zu den Jazztänzen, er findet sich in zahlreichen jazzinspirierten Werken. Im zweiten Teil werden Tangokompositionen für Klavier von Erwin Schulhoff, Bohuslav Martin?, Wilhelm Grosz und Stefan Wolpe thematisiert. Es wird gezeigt, welche musikalischen Elemente des Tangos übernommen wurden. Aber auch die jeweils unterschiedliche Art des Umgangs mit dem speziellen folkloristischen Material wird veranschaulicht.

Zusammenfassung (Englisch)

In German-speaking countries the tango argentino was established around 1910, and in the following years its importance as a genre of light music increased. The first part of this master thesis is a systematical analysis of the repertory of tangos published between 1910 and 1940. It serves as basis to understand its reception in Germany and Austria. This repertory is analyzed regarding its composers, tango compositions, instrumentation, and the appearance of tangos in large-scale works. It is demonstrated how the Argentinian tango had been adapted to fulfill the requirements in the aforementioned countries.In the 1920s jazz was one source of inspiration to increase the stylistic possibilities of contemporary music. Despite its Argentinian background, the tango was one of the jazz dances of that era and therefore it is included in many jazz-inspired compositions. The second part is an analysis of tangos for piano written by Erwin Schulhoff, Bohuslav Martin?, Wilhelm Grosz and Stefan Wolpe. It is shown which musical elements of the tango had been used in these works, and the different ways to work with the musical material are demonstrated.