Titelaufnahme

Titel
Der CO2-Fußabdruck des AWV Mürzverband : eine Bestandsaufnahme der Kohlendioxid-Emissionen der Jahre 2011/2012 / vorgelegt von Christopher Lindmayr
Verfasser/ VerfasserinLindmayr, Christopher
Begutachter / BegutachterinFischer Wolfgang
Erschienen2013
Umfang100 Bl. : Zsfassung in dt. und engl. Sprache ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Mürztal / Treibhausgas / Abfallwirtschaft / Mürztal / Treibhausgas / Abfallwirtschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45666 Persistent Identifier (URN)
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Der CO2-Fußabdruck des AWV Mürzverband [8.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Grundgedanke dieser Arbeit liegt darin aufzuzeigen, welche Bedeutung der Abfallwirtschaft bezüglich der Verursachung von Treibhausgasen in Österreich zuzuschreiben ist. Bei detaillierter Betrachtung der vom Sektor Abfallwirtschaft im Jahr 2010 verursachten Emissionen in Relation zu den österreichischen Gesamtemissionen desselben Jahres, fällt auf, dass nur ein geringer Teil dieser Gesamtemissionen der Abfallwirtschaft zuzuschreiben ist. Nichtsdestotrotz werden Jahr für Jahr aufgrund der Sammlung, Verwertung und Beseitigung von den anfallenden Siedlungsabfällen noch immer zahlreiche CO2e-Emissionen verursacht, deren Reduzierung zukünftig angestrebt werden muss. Hauptziel dieser Arbeit ist die Berechnung all jener CO2e-Emissionen des AWV Mürzverband, die im Zuge der Behandlung von biogenen, gemischten und sperrigen Siedlungsabfällen in den Jahren 2011 und 2012 emittiert wurden. Dabei werden speziell ausgewählte intern als auch extern durchgeführte Behandlungsschritte untersucht und die jährlich freigesetzte Menge an CO2e pro Tonne behandeltem Abfall für beide Zeiträume ermittelt. Aufgrund der durchgeführten internen sowie externen Abfallbehandlung, wurden im Jahr 2011 rund 482,79 t CO2e emittiert. Bezogen auf die in diesem Jahr gesammelten Abfallmengen, ergibt dies einen Emissionswert von 17,91 kg CO2e pro Tonne Abfall. Ein Jahr später konnte man durch die Neuausrichtung der Abfallbehandlung die Emissionen auf 237,87 t CO2e senken. Bezogen auf die 2012 gesammelten Mengen ergibt dies einen Emissionswert von 10,58 kg CO2e pro Tonne Abfall.Mit Hilfe verschiedener Optimierungsmaßnahmen und deren Umsetzung ist es möglich, weitere Treibhausgasemissionen einzusparen. Mit einer konkreten Auseinandersetzung und wissenschaftlichen Bearbeitung dieser und anderer Themenschwerpunkte, könnte ein Grundstein für die Umsetzung zukünftiger Konzepte einer nachhaltigen Wert- und Stoffflusswirtschaft, gelegt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis addresses the importance of waste management regarding the cause of greenhouse gases in Austria. A detailed look at the emissions caused by the waste management sector in relation to the total of emissions in 2010 reveals that waste management only accounts for a very small portion of the total. Nevertheless, each year a great number of CO2-emissions are caused by the collections and treatment of incidental existing municipal waste. Reducing these emissions must be a primary goal. The main goal of this thesis is the calculation of those CO2-emissions emitted as part of biowaste, residual waste and bulky waste handling of the AWV Mürzverband in 2011 and 2012. This is done through analyses of specially chosen internal as well as external treatment stages and the identification of the annually released amount of CO2 per ton of treated waste for both years. In 2011, 482.79 tons of CO2 were emitted as part of the internal and external municipal waste handling. This results in an emission value of 17.91 kg of CO2 per ton of waste in 2011. One year later, the emissions could be reduced to 237.87 tons CO2 by realigning the waste treatment. This results in an emission value of 10.58 kg CO2 per each ton of waste with regard to the quantity of waste collected in 2012. With the help of different optimizing measures and their implementation it is possible to reduce further greenhouse gas emissions. By confronting and scientifically analysing this as well as other focal points, a cornerstone has been laid for the implementation of future concepts of sustainable value and materials flow economy.