Titelaufnahme

Titel
Kulturell (in)kompatibel : interkulturelle "Hotspots" deutsch-arabischer Interaktion am Arbeitsplatz aus der Sicht deutschsprachiger MitarbeiterInnen / Elisabeth Maria Edler
Verfasser/ VerfasserinEdler, Elisabeth Maria
Begutachter / BegutachterinTiittula Liisa
Erschienen2013
Umfang40 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitsplatz / Interaktion / Kulturkontakt / Arbeitsplatz / Interaktion / Kulturkontakt / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45579 Persistent Identifier (URN)
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Kulturell (in)kompatibel [1.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit potentiellen Problembereichen oder ?Hotspots? interkultureller Interaktion. Der Fokus liegt auf Begegnungen zwischen deutsch- und arabischsprachigen Personen im beruflichen Kontext. Auch wenn auf internationaler Ebene immer häufiger auf Englisch als Lingua Franca zurückgegriffen wird, kann es am ?interkulturellen Arbeitsplatz? zu Unklarheiten kommen. Diese können nicht immer von den Interaktanten selbst gelöst werden und bedürfen einer professionellen Kulturmittlung. Es soll herausgefunden werden, in welchen spezifischen Bereichen Schwierigkeiten auftreten und welchen Einfluss diese auf den Erfolg der Zusammenarbeit haben. In einem ersten theoretischen Teil der Arbeit werden zunächst die Grundbegriffe und Theorien rund um Kultur und Kommunikation beleuchtet. Danach wird ein Einblick in Kulturstandards und Kommunikationsstile der beiden Kulturräume gegeben und die Notwendigkeit des Erwerbs interkultureller Kompetenzen beleuchtet. In einem zweiten empirischen Teil soll im Rahmen einer qualitativen Untersuchung folgende Hypothese überprüft werden: Der jeweilige kulturelle Hintergrund einer Person beeinflusst deren Verhalten in Kommunikationssituationen, wobei das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Denk- und Verhaltensweisen zu Unklarheiten und Missverständnissen führen kann. Anhand ExpertInnen-Interviews wird ein Einblick in interkulturelle Begegnungen gegeben. Fünf deutschsprachige Personen schildern Besonderheiten und Herausforderungen interkultureller Zusammenarbeit und geben Aufschluss sowohl über potentielle ?Hotspots? als auch über mögliche Lösungswege. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen die im ersten Teil der Arbeit dargelegten Annahmen weitgehend. Das Ausmaß an vorhandener interkultureller Kompetenz aller Beteiligten stellt sich somit als Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowie als entscheidend für die Qualität der Arbeit und das Arbeitsklima heraus.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis seeks to investigate potentially difficult situations or so-called ?hot spots? of intercultural interaction in professional settings, focusing on encounters between German- and Arabic-speaking people. Despite the continuous advance of the English language as a lingua franca on an international level, intercultural communication at work can lead to misunderstandings and complications for all involved. The resulting difficulties cannot always be solved by the interacting people themselves and thus require professional cultural mediation in some cases. With regard to this need, the thesis aims at identifying specific problematic areas of intercultural communication and their influence on teamwork and work effectiveness. As a theoretical background, the first chapters present general terms and theories regarding culture and communication. Furthermore, an overview of the different German and Arabic cultural standards and styles of communication is provided and the necessity of the development of intercultural competences is examined. The empirical part of the thesis consists of semi-structured interviews with five German-speaking people giving an insight into their experiences of intercultural encounters with Arabic-speaking colleagues. Based on this investigation, the thesis seeks to verify the following hypotheses: The cultural background of each person has a certain influence on his or her behavior during communication situations. The clash of different ways of thinking and behavior patterns can lead to difficulties and misunderstandings between the interlocutors. The analysis of the obtained data shows that intercultural competences are essential for a successful and functioning teamwork and a decisive factor for the quality of the output and atmosphere at the workplace. Thus, the results of the study confirm the assumptions of the theoretical part to a large extent.