Titelaufnahme

Titel
Relative enrichment and analysis of rare cells from blood / presented by Christina Angelika Passegger
Verfasser/ VerfasserinPassegger, Christina Angelika
Begutachter / BegutachterinSedlmayr, Peter
Erschienen2013
UmfangV, 65 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45560 Persistent Identifier (URN)
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Relative enrichment and analysis of rare cells from blood [20.4 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Invasive Methoden, wie zum Beispiel die Chorionzottenbiopsie, Amniozentese oder Nabelschnurpunktion, die in der Pränataldiagnostik verwendet werden, erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt und ihre Durchführung kann zusätzliche Komplikationen nach sich ziehen. Nicht invasive Methoden basierend auf freien fetalen Zellen oder zellfreier fetaler DNA, welche in mütterlichem Blut zirkulieren, wurden deshalb zu bedeutenden Forschungsgebieten. Fetale Zellen sowie auch zirkulierende Tumorzellen werden zur Gruppe der ?seltenen Zelle? gezählt. Wie der Name schon sagt sind diese Zellen sehr selten und treten mit einer Häufigkeit von circa einer Zelle pro ml mütterlichem Blut auf. Darum ist eine Anreicherung eine nötige aber gleichzeitig auch schwierige Maßnahme.In dieser Studie wurden drei Methoden zur relativen Anreicherung von seltenen Zellen aus peripherem Blut verglichen. Die zwei Methoden, welche immunomagnetische Partikel für die Depletion von CD45+ Zellen verwenden, erzielten eher bescheidene Ergebnisse. Die mit diesem Ansatz erreichten Wiederfindungsraten überstiegen 22% nicht. Im Gegensatz dazu konnte bei der Isolierung der Zellen aufgrund ihrer Größe mit Hilfe eines Filters eine durchschnittliche Wiederfindungsrate von 89% erzielt werden. Diese Methode wurde dann für die Beurteilung der DNA Qualität eingesetzt. Zellen, die mit 2% Formaldehyd fixiert, filtriert und mit Hämalaun gefärbt worden waren, wurden mittels Laser-Mikrodissektion isoliert und für die weiteren Analysen verwendet. Das gesamte Genom konnte in 2/3 der analysierten Proben erfolgreich amplifiziert werden. Ferner stellte sich heraus, dass 50% aller analysierten Proben auch gute DNA Qualität besaßen.

Zusammenfassung (Englisch)

Invasive prenatal diagnosis techniques such as chorionic villus sampling, amniocentesis and cordocentesis increase the risk of fetal loss and entail the possibility of other procedure-related complications. Therefore non-invasive approaches based on free fetal cells or cell-free fetal DNA circulating in the maternal blood are important areas of research. Fetal cells as well as for example circulating tumor cells belong to the group of ?rare cells?. As the name implies these cells occur in a very low frequency with an incidence of approximately one cell per ml maternal blood. That is why enrichment is a necessary, but at the same time a challenging task.In this study three methods for the relative enrichment of rare cells from peripheral blood were compared. The two methods tested that use immunomagnetic particles for the depletion of CD45+ cells led to rather modest results. Recovery rates achieved with these approaches did not exceed 22%. In contrast, the isolation of the target cells by size with a filter achieved results with an average recovery of approximately 89%. This method was then used to evaluate DNA quality. With 2% formaldehyde treated, filtrated and hematoxylin stained cells were isolated with laser capture microdissection for subsequent analysis. Whole genome amplification was successful in 2/3 of the analyzed cells. In addition, 50% of the overall samples analyzed also had good DNA quality.