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Title
Das Ehegüterrecht in Österreich in historischer Sicht / von Monika Elisabeth Gratzer
AuthorGratzer, Monika Elisabeth
CensorWesener Gunter
Published2012
DescriptionVI, 58 Bl. : Zsfassung
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Österreich / Eheliches Güterrecht / Geschichte / Österreich / Eheliches Güterrecht / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-45382 Persistent Identifier (URN)
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Das Ehegüterrecht in Österreich in historischer Sicht [0.21 mb]
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Abstract (German)

Das Ehegüterrecht als Teil des Privatrechts bzw. Teil des Familienrechts ist immer wieder der Kritik ausgesetzt reformbedürftig zu sein. In dieser Diplomarbeitwerden die Grundlagen des Ehegüterrechts erläutert. Zum besseren Verständnis der Entstehung des Ehegüterrechts ist eine richtige Terminologie unerlässlich. Um die Reformbedürftigkeit des Ehegüterrechts zu verdeutlichen, werden in dieser Arbeitdessen grundlegende Eigenschaften erläutert. Weiters wird im Zuge dieser Arbeit aufgezeigt, dass das rechtsgeschäftliche Ehegüterrecht das vertragslose Ehegüterrecht ergänzt, welches auf Gewohnheitsrecht basiert und somit durch eine Vielzahl unterschiedlichster Vereinbarungen den Ehegatten erhebliche Vorteile verschaffen konnte.Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, dass das ABGB nur die ?Ehegütergemeinschaft auf den Todesfall? regelt und somit Ehepakte, die die Rechtsverhältnisse bei Auflösung der Ehe unter Lebenden regeln, immer größere Bedeutung erlangen. Der Überblick über das Entstehen und die ?Eigenheiten? des Ehegüterrechts vom späten Mittelalter bis zur Neuzeit, mit ständigem Blick darauf, dass der überlebende Ehegatte versorgt sei, dient als exemplarischer Nachweis dafür, dass die gesetzlichen Grundlagen des ABGB für die heutige Zeit nicht mehr ausreichen um dem Rechtsunterworfenen eine stabile gesetzliche Grundlage zu bieten.

Abstract (English)

The matrimonial property regime as part of the private law as well as the family lawis constantly criticized for being in need of reform. In this thesis the basic principlesof the matrimonial property regime are going to be discussed. In order to understand the development of this law, a precise terminology is essential. Also, the basiccharacteristics are being analysed to understand the need for reform.Moreover this thesis will demonstrate that the matrimonial property regime with respect to any legal relations completes the matrimonial property regime without contract, because the latter is based on the common law and therefore includes various advantages for the spouses. The aim of this thesis is to show that the Austrian Civil Code (ABGB) only regulates the ?matrimonial property community in case of death? and so marriages that regulate the legal positions among the spouses inter vivos are gaining importance.An overview of the history and characteristics of the matrimonial property regime clearly shows that the legal foundations of the Austrian Civil Code are insufficient in order to offer a stable legal foundation for the fact that the spouse inter vivos is well provided.