Titelaufnahme

Titel
auch Urgroßväter liebten es schon... : eine Übersetzungs- und Bildanalyse von 'Priče iz davnine' von Ivana Brlić-Mažuranić und der deutschen Übersetzung 'Aus Urväterzeiten' / vorgelegt von Daniela Sačerič
Verfasser/ VerfasserinSačerič, Daniela
Begutachter / BegutachterinWolf Michaela
Erschienen2013
Umfang120 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Brlić-Mažuranić, Ivana <Priče iz davnine> / Übersetzung / Deutsch / Brlić-Mažuranić, Ivana <Priče iz davnine> / Übersetzung / Deutsch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44743 Persistent Identifier (URN)
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auch Urgroßväter liebten es schon... [2.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Märchenbücher stellten schon immer einen wichtigen Bestandteil der Kinder- und Jugendliteratur dar. So bleibt der 1916 erstmals erschienene Märchensammelband ?Pri?e iz davnine? heute noch seinem Klassikerstatus in Kroatien treu. Der von universellen und ethischen Thematiken geprägte Märchensammelband erfuhr zahlreiche Übersetzungen in verschiedene Sprachen. Darunter entstand auch die 1933 erstmals veröffentlichte Übersetzung ?Aus Urväterzeiten?, die Gegenstand dieser Arbeit ist. Dabei wird davon ausgegangen, dass es sich um eine überwiegend ausgangstextorientierte Übersetzung handelt. Es wird ebenso angenommen, dass der Fokus im Original auf dem Text liegt, während in der Übersetzung die Illustrationen eine wichtigere Funktion übernehmen. Die geringen schwarz-weißen Illustrationen im Original sind weniger aussagekräftig als die zahlreichen Illustrationen in der Übersetzung, die mittels der Farbgestaltung zusätzliche Informationen zum Verbaltext enthalten. Um die eingangs formulierte Hypothese zu überprüfen, wurden vorerst grundlegende Informationen zu ?Pri?e iz davnine? und ?Aus Urväterzeiten? geliefert. Daraufhin wurden die Paratexte näher analysiert sowie eine anschließende Übersetzungsanalyse anhand der Normenkonzepte von Gideon Toury und Andrew Chesterman durchgeführt. In weiterer Folge wurde mittels einer Bild-Text-Analyse die Veränderung der Bild-Text-Beziehung in der Übersetzung untersucht, um Auswirkungen auf das Übersetzungsprodukt zu finden. Im Rahmen der Analyse konnte aufgezeigt werden, dass die Übersetzerin deutlich in Richtung ?adequacy? nach Toury tendiert, aber die Gesamtwirkung des Werkes in Bezug auf den Kontrast zwischen den ethischen Werten des Guten und Bösen milder erscheint. Darüber hinaus bestätigen die Ergebnisse die bedeutendere Stellung der Illustrationen in der Übersetzung.

Zusammenfassung (Englisch)

Fairy tales have always been a significant part of children?s literature. Even nowadays the fairy tale anthology ?Pri?e iz davnine? that was first published in 1916 still maintains its classic status in Croatia. The tales anthology consisting of universal and ethical themes has been translated into several languages very often. The German translation ?Aus Urväterzeiten?, which is the subject of this diploma thesis, was first published in 1933. It is assumed that the translation is predominantly source-text oriented. Furthermore, it is assumed that in the original version the focus is laid on the text whereas in the translation the illustrations have a more important function. The few black and white illustrations in the original are less expressive than the numerous illustrations in the translation which convey additional information by putting the emphasis on colours. In order to verify the formulated hypothesis, firstly basic information on ?Pri?e iz davnine? and ?Aus Urväterzeiten? were presented. Subsequently, an analysis of the paratexts was done as well as a translation analysis based on the concepts of norms according to Gideon Toury and Andrew Chesterman. In addition, an analysis of the relationship between the visual and the verbal elements helped to examine the changes of the text-picture relationship in the translation and their impact on the German version of the tales anthology. The results of the analysis have shown that the translator tends to pursue ?adequate translation strategies? in Toury?s sense. However, the general impression in terms of the contrast between the ethical values of good and evil, which are essential elements of the original version, have been weakened. Furthermore, the results confirm the more significant role assigned to the illustrations in the translation.