Titelaufnahme

Titel
The Mexican American dream : an analysis of selected plays by Luis Valdez / vorgelegt von Lisa Klien
Verfasser/ VerfasserinKlien, Lisa
Begutachter / BegutachterinHölbling Walter
Erschienen2013
Umfang96 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Valdez, Luis <Zoot suit> / Valdez, Luis <I don't have to show you no stinking badges!> / Chicanos <Motiv> / American dream / Valdez, Luis <Zoot suit> / Valdez, Luis <I don't have to show you no stinking badges!> / Chicanos <Motiv> / American dream / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44706 Persistent Identifier (URN)
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The Mexican American dream [0.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der amerikanische Traum wird seit langem in der Literatur behandelt. Es findet sich jedoch wenig dazu aus der Sicht amerikanischer Minderheiten. Diese Arbeit setzt sich mit dem mexikanisch-amerikanischen Traum auseinander, in der Analyse zweier Stücke des einflussreichsten Chicano Dramatikers Luis Valdez. Zoot Suit und I Don?t Have to Show You No Stinking Badges! erzählen zwei verschiedene Geschichten, die direkt und indirekt Bezug zum amerikanischen Traum der Chicanos nehmen. Das Ziel war, die Bestandteile des mexikanisch-amerikanischen Traums herauszufiltern und zu erkennen, inwiefern diese mit dem Anglo-amerkanischen Traum übereinstimmen. Des weiteren geht diese Arbeit der Frage der Chicano Identität nach und inwiefern die mexikanisch-(amerikanische) Geschichte hierbei eine Rolle spielt. Auf der einen Seite bestärkt Geschichte das Verständnis von Zugehörigkeit. Auf der anderen Seite, allerdings, ist es wichtig, die Jahrhunderte lange Stigmatisierung, die Chicanos erleiden mussten, zu überwinden, um einem erfolgreicheren Verhältnis mit Anglo-Amerikanern zukünftig Platz zu machen. Valdez? Stücke verurteilen die weiße Vorherrschaft, gleichzeitig aber ermuntern sie Chicanos, sich dem positiven Dialog mit Weißen zu öffnen. Der Dramatiker zeigt Figuren, die beiderseits Stärken und Schwächen aufweisen. Die Arbeit untersucht außerdem, inwiefern das Verständnis von Rasse und Verantwortung ein Volk prägt. Es zeigt sich, dass Minderheiten dazu neigen, sich ihrer Rasse und Kultur gegenüber verantwortlich zu fühlen. Die Auffassung, dass ihre Handlungen ihr Volk repräsentieren, wird außerdem durch den Druck der Gemeinschaft verstärkt. Die literarische Auseinandersetzung mit diesem Thema soll die Wichtigkeit der Kunst als Träger kritischer Realitätsabbildung wie auch als Botschafter für eine harmonische Gesellschaft hervorheben.

Zusammenfassung (Englisch)

The myth of the American Dream has been a topic in literature for a long time. Little can be found, however, on the American Dream from the perspective of U.S. American minorities. This thesis deals with the Mexican American Dream through the analysis of two plays by the most influential Chicano playwright Luis Valdez. Zoot Suit and I Don?t Have to Show You No Stinking Badges! relate two different stories that directly and indirectly address the American Dream with respect to Chicano culture. The aim was to filter the constituents of the Mexican American Dream and find out to what extent they overlap with the concept of the Anglo American Dream. Furthermore, the thesis investigates the question of Chicano identity and how relevant Mexican (American) history is in that context. On the one hand, history endorses the sense of belonging. On the other hand, however, it is important to overcome the century-long stigmatization Chicanos have suffered in order to allow for a more fruitful relationship with Anglos in the future. Valdez?s plays denounce white supremacy but simultaneously encourage Chicanos to open up to a positive dialogue with whites. The playwright offers a round portrayal of characters that suggest strengths and flaws on both sides. This thesis furthermore looks into the question as to how much the notion of race and responsibility shapes a people, revealing that minorities tend to feel great obligation towards their race and culture. The notion that their actions reflect on their people is further nourished through pressure from the community. A literary approach was chosen in order to demonstrate the importance of art as an agent to critically depict reality as well as advocate a more harmonious society.