Titelaufnahme

Titel
Exploring kinesthetic and embodied approaches to language teaching with secondary-school EFL learners / vorgelegt von Franziska Nuss
Weitere Titel
Exploring kinesthetic and embodied approaches to language teaching with secondary-school EFL learners
Verfasser/ VerfasserinNuss, Franziska
Begutachter / BegutachterinMercer Sarah Jane
Erschienen2013
Umfang139 S. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fremdsprachenunterricht / Kinästhesie / Fremdsprachenunterricht / Kinästhesie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44679 Persistent Identifier (URN)
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Exploring kinesthetic and embodied approaches to language teaching with secondary-school EFL learners [1.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kinästhetische Ansätze im Fremdsprachenunterricht können durch moderne Gehirnforschung, die eine starke Verbindung zwischen Kognition und Körper feststellen konnte, belegt werden. Obwohl schon früh entdeckt, wurde die holistische Sichtweise von Körper und Geist erst im späten 20. Jahrhundert revitalisiert und durch konkrete Implementierung in den Unterricht wieder zu Leben erweckt. Beispiele dafür sind Voice Movement Icons und Brain-Gym. Diese Diplomarbeit erforscht die Reaktion und Einstellung der Lernenden zum Thema kinästhetisches Lernen. Dafür wurde eine Unterrichtsstunde mit vier Formen von kinästhetischen Aufgaben als Grundlage der Evaluierung zusammengestellt. Normalerweise werden solche Übungen in der Unterstufe durchgeführt. Diese Arbeit hingegen erforscht die Reaktionen von OberstufenschülerInnen in zwei verschiedenen Schultypen, AHS und HAK. Um Daten zu sammeln wurde ein SchülerInnen- und ein LehrerInnen-Fragebogen verwendet, welche auf emotionale und körperliche Aspekte sowie persönliche Präferenzen ausgerichtet sind. Die Analyse der Daten zeigt, dass die Meinungen über das Lernen mit Bewegung wie z.B. mit Gesten polarisieren. Die Mehrheit der SchülerInnen gibt eine positive Einstellung gegenüber kinästhetischen Methoden aninsbesondere Brain-Gym wurde gut aufgenommen, welches jedoch von den Lehrenden hauptsächlich nur in der Unterstufe eingesetzt wird. Hingegen stieß kinästhetisches Lernen bei ca. 16 Prozent auf Ablehnung. Begründet wurde dies damit, dass die SchülerInnen bereits eine für sie passende Lerntechnik gefunden hätten. Ebenso wurde die ineffiziente Zeitnutzung als Problem genannt. Trotzdem hätten 55.6 Prozent der SchülerInnen gerne kinästhetische Übungen in ihrem Unterricht. Lösungsvorschlag dieser Studie ist, dass die Ressentiments der Lernenden gegenüber der kinästhetischen Methode durch deren sanfte, schrittweise Einführung verringert werden könnten.

Zusammenfassung (Englisch)

Kinesthetic approaches to language teaching have been substantiated by modern brain research which has shown a strong bond between movement and mind. A holistic view of body and cognition has been revitalised in the late 20th century by implementing specific approaches to the embodied classroom, e.g., Voice Movement Icons or Brain-Gym. This thesis explores the learners' reactions, beliefs and attitudes towards kinesthetic and embodied tasks. A lesson which showcases four forms of edu-kinesthetic methods was designed and serves as a basis for the learners' evaluation of such approaches. Up to now edu-kinesthetic techniques have predominantly been used in lower-grade teaching. In contrast, this study evaluates the perception of embodied teaching approaches of secondary-school students in both, AHS and HAK schooling contexts. A students' questionnaire as well as a teachers' feedback form was used to collect data about their reactions to emotional and physical aspects of learning and their personal preferences. Analysis of the collected data reveals that attitudes towards using gestures while learning are polarised. On the one hand, the great majority of learners state that they feel positively about using kinesthetic techniques. In particular, results reveal that Brain-Gym activities are positively received by the secondary-school students, whereas the teachers prefer to use those activities primarily with lower grades. On the other hand, approximately 16 per cent of the students feel negatively about the kinesthetic approaches and most of them state that they use a different learning strategy which they believe suits them better. Further, learners raised concerns about inefficient time use. However, 55.6 per cent of the learners state that they would like to have embodied tasks included in their classes. This study concludes that many of the learners' apprehensions could be overcome by taking a more gentle, step-by-step approach to introducing kinesthetic tasks.

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