Titelaufnahme

Titel
Psychiatrieerfahrene Frauen auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben / vorgelegt von Edith Streitberger ; Kerstin Köchl
BeteiligteStreitberger, Edith ; Köchl, Kerstin
Begutachter / BegutachterinGasteiger-Klicpera Barbara
Erschienen2012
Umfang196 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Frau / Psychiatrie / Alltag / Soziale Integration / Frau / Psychiatrie / Alltag / Soziale Integration / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44660 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Psychiatrieerfahrene Frauen auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben [2.88 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Soziale Arbeit als Profession findet sich in allen Handlungsfeldern, die als Zielgruppe Personen definiert, die sich am Rande der Gesellschaft, oder bereits darüber hinaus, befinden. Die Soziale Arbeit fungiert dabei als eine bedeutende Schnittstelle, die den Betroffenen die Möglichkeit gibt, eine erfolgreiche (Re-) Integration zu bewältigen. Das Empowerment-Konzept übernimmt dabei eine wichtige Funktion. Der Fokus der vorliegenden Forschung wurde auf die psychosozialen Herausforderungen psychiatrieerfahrener Frauen gelegt. Diese erstrecken sich über die Bereiche des Arbeitsmarktes, der Wohnsituation, der Finanzsituation, des sozialen Umfeldes und die Auswirkung möglicher Stigmatisierungen und Vorurteile psychisch kranken Menschen gegenüber. Anhand der Perspektiven von unterstützenden und vernetzten ExpertInnen und (Ex-) Bewohnerinnen des Vereins ?Die Schwalbe? wurde versucht, sowohl die psychosozialen Herausforderungen nach einem Psychiatrieaufenthalt, wie auch die Möglichkeiten und Grenzen von (Re-) Integrationsmaßnahmen darzustellen. Psychische Erkrankungen und deren Verlauf sind genauso mannigfaltig, wie der Umgang damit. Deshalb ist es auch nicht möglich ein Patentrezept für eine erfolgreiche (Re-) Integration von psychisch kranken Menschen zu definieren. Oberstes Ziel sind bedarfs- und personenzentrierte Hilfsmaßnahmen, die den Betroffenen alle verfügbaren Möglichkeiten einräumen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Der Verein ?Die Schwalbe? sollte dabei als Ausschnitt der Realität dienen, anhand dessen die Lebenslagen von psychiatrieerfahrenen Frauen dargestellt werden. Die ExpertInnen aus den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, lieferten mit ihren Standpunkten und Erfahrungen wichtige Ergebnisse, die einen umfassenden Blick auf die psychosozialen Herausforderungen psychiatrieerfahrener Frauen zulassen.

Zusammenfassung (Englisch)

Social work as a profession plays a part in all fields of activity that define as a target group people who live at the edges of society, or even beyond. Within this context social work functions as a significant interface, giving those involved the opportunity to achieve successful (re)integration. The empowerment concept takes on an important role in this regard. The research presented here focuses on the psycho-social challenges faced by female mental health service users. These include areas such as the job market, housing situation, financial situation, the social environment and the effects of potential stigmatisations and prejudices against people with mental illnesses. Taking as a basis the perspectives of the supporting and integrated experts and (ex-)residents of the ?Die Schwalbe? society, an attempt was made to present both the psycho-social challenges following a stay in a psychiatric clinic and also the possibilities and limits of (re)integration measures. Mental illnesses and their progression are as diverse as the ways in which they are handled. It is therefore not possible to define a panacea for the successful (re)integration of people with mental illnesses. The principal objective is to offer supporting means centered on the needs of the person, measures that allow those concerned all available means in order to lead a self-determined life. Within this context the ?Der Schwalbe? society is intended to serve as a segment of reality, by means of which the life situations of female mental health service users are presented. In supplying their viewpoints and experiences, the experts from the fields of social work provided important results that allow a comprehensive view of the psycho-social challenges faced by female mental health service users.