Titelaufnahme

Titel
Barrierefreiheit als Herausforderung für die Erwachsenenbildung. Eine Analyse am Beispiel ausgewählter steirischer Bildungshäuser.
Weitere Titel
Accessibility as a challenge for adult education. An analysis of selected Styrian educational institutions.
Verfasser/ VerfasserinThewanger, Stefanie
Begutachter / BegutachterinSprung, Annette
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-119742 Persistent Identifier (URN)
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Barrierefreiheit als Herausforderung für die Erwachsenenbildung. Eine Analyse am Beispiel ausgewählter steirischer Bildungshäuser. [2.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Inklusive Pädagogik beschäftigt sich mit der Erhöhung von Barrierefreiheit für die Lernenden. Meist bezieht sie sich dabei auf schulpädagogische Kontexte. Der Aspekt der Barrierefreiheit in der Erwachsenenbildung wurde bislang wenig erforscht. Die vorliegende Masterarbeit stellt die Frage nach den Entwicklungen, die hinter den Bemühungen um Barrierefreiheit für Menschen mit Beeinträchtigungen (in der Erwachsenenbildung) stehen. Ziel ist es darüber hinaus, einerseits die Bedarfe von Teilnehmenden mit Sinnes- oder Mobilitätsbeeinträchtigungen und andererseits, die bisher gesetzten Maßnahmen zur Erhöhung von Barrierefreiheit in Bildungshäusern zu erheben. Im Anschluss an die theoretische Auseinandersetzung mit den Themen Behinderung, sowie Inklusion und Barrierefreiheit in der Erwachsenenbildung, werden im empirischen Teil die Sichtweisen von Teilnehmenden mit Seh-, Hör-, oder Mobilitätsbeeinträchtigungen, sowie jene von Führungskräften in Bildungshäusern mittels Problemzentrierter Interviews und Qualitativer Inhaltsanalyse erhoben. In den befragten Bildungshäusern ist bislang keine regelmäßige Teilnahme von Menschen mit Sinnes- oder Mobilitätsbeeinträchtigungen, an den Angeboten, zu verzeichnen. Maßnahmen zum Abbau von Barrieren werden oftmals im Bedarfsfall gesetzt. Unterdessen wenden Teilnehmende bereits im Vorfeld des Besuchs der Erwachsenenbildungsveranstaltung Strategien zum Barrieren-Abbau an. Während die Führungskräfte der Bildungshäuser sich in ihren Ausführungen hauptsächlich auf bauliche Aspekte beziehen, kommen in den Gesprächen mit den Teilnehmenden überwiegend didaktische Aspekte der Barrierefreiheit zur Sprache. Es zeigt sich, dass trotz der gegenwärtigen Inklusionsbemühungen und der gesetzlichen Verankerung von Barrierefreiheit, immer noch zahlreiche Barrieren existieren, welche die Teilnahme für Menschen mit Beeinträchtigungen erschweren.

Zusammenfassung (Englisch)

Inclusive Education (IE) deals with the increase of accessibility for learners. In most cases, IE refers to school-related contexts. There has been little research so far about the accessibility of adult education. This Master thesis examines the attempts to achieve accessibility for people with disabilities in adult education. The aim of the research is to identify the requirements of participants with sensory or mobility impairments as well as to reveal the measures already taken to improve accessibility in educational institutions. Following the theoretical discussion concerning disability, such as inclusion and accessibility to adult education, the empirical section presents the perceptions of participants with visual, hearing, or mobility impairments, as well as the views of managers in educational institutions. The chosen research method is problem-focused interviews and qualitative content analysis. In the reviewed educational institutions, there is no record of people with sensory or mobility impairments regularly participating in learning events. Measures for the reduction of barriers are often taken when deemed necessary. Moreover, participants are known to apply strategies for the reduction of barriers in the run-up to the learning event. According to their statements, the managers of the educational institutions are mainly concerned with the architectural aspects, whereas the other interviewees mainly discuss the didactic aspects of accessibility. It is shown that, despite current efforts to integrate accessibility and make it legally binding, there are still numerous barriers, making participation more difficult for people with impairments.