Titelaufnahme

Titel
Moderatoren von Befindensverläufen beim Zirkletraining / vorgelegt von Marie-Christin Hinteregger
Verfasser/ VerfasserinHinteregger, Marie-Christin
Begutachter / BegutachterinSchwerdtfeger Andreas
Erschienen2012
Umfang81 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Circuittraining / Wohlbefinden / Circuittraining / Wohlbefinden / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44546 Persistent Identifier (URN)
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Moderatoren von Befindensverläufen beim Zirkletraining [0.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund. Obwohl die positiven Effekte von Sport auf die physische und psychische Gesundheit zahlreich belegt sind, verfolgen viel zu viele Menschen einen inaktiven Lebensstil. Doch was sind die Gründe dafür? Welche Faktoren beeinflussen die langfristige Teilnahme an einem Sportprogramm? In der vorliegenden Studie sollen die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf das psychische Wohlbefinden erforscht und Variablen ermittelt werden, die diese verstärken oder mindern. Befindensverläufe während eines speziellen Zirkeltrainings sowie deren Moderatorvariablen sollen analysiert werden. Ziel der Untersuchung ist es, Faktoren aufzudecken, die Individuen körperliche Aktivität entweder besonders positiv oder negativ erleben lassen. Methode. Untersucht wurden 70 Frauen im Alter zwischen 16 und 75 Jahren (M = 37, SD = 14), die ein 30-minütiges Zirkeltraining durchführten. Ihr Affekt wurde vor und nach dem Training mittels Positive And Negative Affect Schedule sowie vor, während und nach dem Training mittels Self-Assessment Manikin erfasst. Objektive Trainingsintensität wurde mittels Pulsfrequenzuhr und subjektive Trainingsintensität mittels Borgs Rating of Perceived Exertion gemessen. Ergebnisse. Es zeigte sich eine signifikante Verbesserung des psychischen Wohlbefindens in der PA-Skala des PANAS sowie der Valenz- und Dominanz-Skala des SAM. Diese Befindensverbesserungen erwiesen sich als unabhängig vom Trainingsbeginn, der Trainingshäufigkeit und der Sporthäufigkeit im Allgemeinen, dem Body Mass Index, dem Alter und der Tageszeit. Das Befinden nach dem Training ließ sich nicht anhand dieser Faktoren vorhersagen. Conclusio. Sportprogramme, bei denen die Trainingsintensität selbst gewählt werden kann, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb des individuellen aerob-anaeroben Übergangsbereichs trainiert wird. Dies wiederum führt zu positiven Veränderungen im psychischen Wohlbefinden, die eine langfristige Teilnahme an Sportprogrammen begünstigen können.

Zusammenfassung (Englisch)

Background. Although there is many evidence regarding to the positive effects of exercise on physical and psychological health, too many people are inactive. What are the reasons for this and which factors have an impact on adherence to exercise programs? The purpose of this study was to examine the positive effects of physical activity on psychological well-being as well as to detect possible moderators for this relation. Changes in affect during specific circuit training and their moderators were analyzed. The study aims to detect factors, which lead to the positive or negative affective changes during exercise. Method. 70 females between 16 and 75 years (M = 37, SD = 14) were requested to rate their affect once before, twice during und once after 30 minutes of exercising. Affect was assessed using the Positive and Negative Affect Schedule (PANAS) for the pre-post-measures and the Semantic-Assessment Manikin (SAM) for measures before, during and after the circuit training. Objective exercise intensity was assessed via heart rate monitor, subjective exercise intensity via Borg?s Rating or Perceived Exertion. Results. The results showed significant improvements in positive affect (PA) assessed using the PANAS as well as improvements in valence and dominance dimensions of SAM. These improvements were independent of when the participants started to exercise frequently, their frequency of exercise, their frequency of physical activity and sports in general, their body mass index, age and time of day. Psychological well-being after exercise couldn?t be predicted by these variables. Conclusion. People are more likely to exercise within their individual aerobic-anaerobic transition when they are free to choose their exercise intensity. That leads to positive affective changes in psychological well-being, which promote long-time adherence to exercise programs.