Titelaufnahme

Titel
"Ladies in charge" : the gender of religion and technology in the TV-series battlestar Galactica und Caprica / eingereicht von Jutta Wimmler
Verfasser/ VerfasserinWimmler, Jutta
Begutachter / BegutachterinHeimerl Theresia
Erschienen2012
Umfang114 S. : Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND) Battlestar Galactica <Fernsehsendung, 2003-> / Frau <Motiv> / Religion <Motiv> / Battlestar Galactica <Fernsehsendung, 2003-> / Frau <Motiv> / Religion <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44422 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
"Ladies in charge" [1.63 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der komplexen Beziehung zwischen Geschlecht, Religion und Technologie in den US-amerikanischen Science Fiction Serien BATTLESTAR GALACTICA (2003-2009) und CAPRICA (2010-2011). Es wird argumentiert, dass sich die Serien für ein sci-fi Narrativ untypisch verhalten, indem Religion die Wissenschaft als ?höchste Wahrheit? ablöst während gleichzeitig Frauen sowohl in der religiösen als auch in der technologischen Sphäre große Bedeutung zukommt. Im Gegensatz zu anderen popkulturellen Narrativen, muss hier die technologische Frau nicht zerstört oder zurechtgewiesen, die religiöse Frau nicht von der maskulinen Rationalität und Wissenschaft ihrer Irrationalität und Naivität überführt werden. Gleichzeitig werden Männer in ihrer Moral nach wie vor stark von aufklärerischer Ideologie geleitet, und sowohl als unreligiös als auch als technophob dargestellt. Die in den beiden Serien gezeigten religiösen Inhalte unterscheiden sich von Trends innerhalb der Science Fiction, welche sich stark an der immateriellen Existenz orientieren, indem sie für ein körperliches Leben eintreten und dieses offen in einen Judeo-christlichen Kontext stellen. Dies wird vornehmlich durch Frauen als Mediatoren zwischen Religion und Technologie erreicht. Die Arbeit schlussfolgert, dass die Einbeziehung nicht nur von biologischen Frauen, sondern von traditionell ?weiblichen? Qualitäten und Attributen das Genre der Science Fiction so beeinflusst, dass die für sci-fi typische aufklärerische Ideologie und das humanistische Weltbild in Frage gestellt und herausgefordert werden, zumal weibliche Autorität am Ende nicht diskreditiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

The MA-Thesis discusses the interconnections between gender, religion, and technology in the science fiction series BATTLESTAR GALACTICA (2003-2009) and CAPRICA (2010-2011). It argues that the series present an untypical sci-fi narrative, as religion (as opposed to science) is elevated to the status of ?truth? while women feature prominently in both the religious and technological spheres. Unlike many popular culture narratives, the technological woman does not have to be destroyed or put in her place, and the religious woman does not need to be exposed as irrational and naive by masculinized rationality and science. Men, on the other hand, are still strongly associated with enlightenment morality, are predominantly un-religious and exhibit technophobe attitudes. The religious content differs from trends towards immaterial existence within the genre, and is strongly in favor of bodily life, while putting these issues overtly into a Judeo-Christian context. This is accomplished through women as mediators between religion and technology. The thesis concludes that including not only biological women but also qualities and character traits traditionally understood as ?feminine? without discrediting them impacts a sci-fi narrative in a way that challenges and questions enlightenment ideology and the humanist worldview prevalent in traditional science fiction.