Titelaufnahme

Titel
„Risk ParityTM <[Parity hoch TM>]- und Most Diversified-Portfolio-Ansatz: kompatibel für Private?" / Peter Hainzl
Verfasser/ VerfasserinHainzl, Peter
Begutachter / BegutachterinFischer, Edwin
Erschienen2012
UmfangVII, 75 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Portfoliomanagement / Risikoanalyse / Portfoliomanagement / Risikoanalyse / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44266 Persistent Identifier (URN)
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„Risk ParityTM <[Parity hoch TM>]- und Most Diversified-Portfolio-Ansatz: kompatibel für Private?" [10.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nicht erst seit der Finanz-, Wirtschafts- und Staatenkrise der letzten und wohl auch noch in den kommenden Jahren ist Risikoaversion immer auch schon im Blickfeld von InvestorInnen gestanden.Gerade in diese Richtung gehen auch der Risk ParityTM-Ansatz und das Most Diversified Portfolio.Werden anfangs dieser Arbeit die angesprochenen Ansätze im Einzelnen als auch im Vergleich dargestellt, so zeigt sich hierbei, dass die Herausforderungen zur Portfoliozusammenstellung nicht signifikant unterschiedlich zu anderen Asset Allocation-Ansätzen sind. So ist die richtige Komponentenauswahl als auch die Problematik mit der Volatilität als die einzige Risikokennzahl beispielhaft zu nennen.Werden erste in der Literatur angeführte Lösungsansätze für eine direkte, formale Ermittlung der Komponentenanteile dargestellt, so wird im Rahmen einer empirischen Arbeit, die sich soweit möglich auf den europäischen Markt konzentriert, auch untersucht, ob angesprochene Ansätze auch für PrivatinvestorInnen geeignet sind. Hierbei wird neben einer angemessenen Performance die Resistenz gegen Kursrückschläge als Bewertungskriterium herangezogen.Zeigt sich, dass das Risk ParityTM-Portfolio mit Ziel-Vola 12 am besten rentiert, so geht dies mit einer sehr hohen Volatilität einher. Insgesamt erbringen aber das Most Diversified-, das Minimum-Varianz- und das unlevered Risk-ParityTM-Portfolio das beste Gesamtergebnis, wobei hierbei Annahmen hinsichtlich der Bonitätsaufschläge bei Fremdkapitalaufnahme als auch der Kosten bei den tourlichen Portfolioumschichtungen getroffen worden sind. Variablen stellen aber die Portfoliozusammensetzung als solche und die Rebalancehäufigkeit dar.Zeigt sich in der Arbeit, dass sich die Ergebnisse auch bei anderen Annahmen nicht gravierend ändern, so spiegeln die Analyseergebnisse über den Analysezeitraum Dez/2003 bis Juni/2012 insgesamt eine positive Antwort des Masterthemas wider, hinsichtlich des Risk ParityTM-Ansatz eingeschränkt aber auf die unlevered-Version.

Zusammenfassung (Englisch)

Not just since the financial, economic and sovereign crisis of the last and probably even in theforeseeable following years risk aversion always has been in the perspective of investors.The two approaches representing the theme of this work go straight in this direction: the RiskParityTM-Approach and the Most Diversified Portfolio.Initially be outlined raised approaches both in detail and in the comparison it shows that thechallenges to the portfolio composition are not significantly different from other asset allocationapproaches. The correct component selection and the problem with the volatility as theonly risk measure are to quote exemplary.Will be illustrated initial attempts of direct formal calculations of the component shares of theapproaches, so within an empirical work has been investigated, as far as possible focusing onthe European market, whether addressed approaches are suitable for private investors. Here,in addition to a reasonable performance the resistance against price decline is used as anevaluation criterion.Shows that the Risk ParityTM-Portfolio with target Vola 12 has the best pay-off, this is accompaniedby a very high volatility. Overall Most Diversified-, Minimum-Variance and unleveredRisk ParityTM-Portfolio provide the best overall result, whereby assumptions with regard tothe credit spreads of debt capital and also the costs of the regular portfolio shifts have beenestablished. But the portfolio composition as such and the rebalance frequency representvariables.It shows that the results also in other assumptions are not serious to change, the results of theanalysis in this work reflect of the analysis period from Dec/2003 to June/2012 overall apositive answer of the question in the topic of the master, restricted in terms of Risk ParityTMApproachbut on the "unlevered version".