Titelaufnahme

Titel
Vernetzt - Kunst und öffentlicher Verkehr : künstlerische Positionen entlang Frankreichs Straßenbahntrassen / vorgelegt von Katharina Imp
Verfasser/ VerfasserinImp, Katharina
Begutachter / BegutachterinFenz Werner
Erschienen2012
UmfangXIX, 163 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Frankreich / Öffentlicher Raum / Straßenbahn / Kunst / Frankreich / Öffentlicher Raum / Straßenbahn / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44253 Persistent Identifier (URN)
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Vernetzt - Kunst und öffentlicher Verkehr [7.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Straßenbahn erlebt in Frankreichs Städten seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eine Renaissance. Die strenge Ausrichtung der Städte am Auto bedingte physische und ökologische Degradierungen des öffentlichen Raums. Diese sollten und sollen durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, insbesondere die Wiedereinführung der Straßenbahn, soweit wie möglich wieder rückgängig gemacht werden. Die Straßenbahn stellt dabei nicht nur das Haupttransportmittel des öffentlichen Verkehrs dar, sondern ist auch Zugpferd der urbanen Neugestaltung, die im Rahmen ihrer Wiedereinführung vollzogen wird. Im Mittelpunkt der urbanen Entwicklung und Veränderung steht dabei stets eine gerechtere Aufteilung des öffentlichen Raums, die letztlich eine verbesserte Lebensqualität nach sich ziehen soll. In rund einem Drittel aller Städte, welche die Straßenbahn wiedereinführten, finden sich künstlerische Interventionen entlang der Straßenbahntrassen. Diese sind integraler Bestandteil des stadtplanerischen Konzepts und sollen den Einwohnerinnen und Einwohnern einen möglichst hemmschwellenfreien Zugang zur Kunst als bedeutenden Teil des urbanen Lebens bieten. Anhand der Projekte von Straßburg, Bordeaux, Paris und Mulhouse untersucht die gegenständliche Arbeit u.a. unter welchen Rahmenbedingungen die künstlerischen Positionen entstanden sind bzw. entstehen und welcher Medien und Ausdrucksformen sich letztere bedienen und in welcher Form Fragestellungen des öffentlichen Verkehrs bzw. des urbanen Lebens aufgegriffen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The tramway has experienced a renaissance in French cities, since the middle of the 1980?s. Public spaces within these cities were degraded both physically and ecologically due to the strong influence of the automobile. In order to rectify this matter and improve the condition of public spaces, it was decided to expand public transport specifically through the reintroduction of tram lines. The tramway is not only functioning as the main means of transportation enabling the people of the city to get about easily but also plays the leading role in urban transformation. The tramways have subsequently become the centrepiece of a city?s development, creating a more equitable change in public spaces and can enrich ones quality of life. Approximately one third of the tram lines are filled with artistic works and interventions, within all cities that have reintroduced the tramway. These artistic projects play an integral part in urban development, allowing public exposure to art works and exhibitions without inhibitions for the community and therefore, creating an access to an important element of urban life. This masters thesis investigates the artistic contributions made in the Strasbourg, Bordeaux, Paris and Mulhouse projects. It analyses the frame conditions under which the artworks were created, which media and forms of expressions were used and how problems of public transport and accordingly urban life have been investigated by these projects.