Titelaufnahme

Titel
Körperlicher Leistungsfähigkeit und gemessenem Energieverbrauch bei unterschiedlichen berufstypischen Tätigkeiten Entwicklung von Normwerten / eingereicht von Stefan Rinnerhofer
Weitere Titel
Physical exercise capacity and measured energy expenditure in various occupations development of standard reference values
Verfasser/ VerfasserinRinnerhofer, Stefan
Begutachter / BegutachterinHofmann Peter ; Tilp Markus
Erschienen2012
UmfangIII, 158 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Arbeitsfähigkeit / Körperliche Leistungsfähigkeit / Arbeitsfähigkeit / Körperliche Leistungsfähigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44197 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Körperlicher Leistungsfähigkeit und gemessenem Energieverbrauch bei unterschiedlichen berufstypischen Tätigkeiten Entwicklung von Normwerten [1.65 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Abnahme der Leistungsfähigkeit (LF) im Alter geht mit einem Rückgang der Arbeitsfähigkeit einher. Langfristige schwere Arbeit kann deshalb zu einer Arbeitsunfähigkeit oder -Invalidität führen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die LF verschiedene Parameter zur Beurteilung von schwerer Arbeit, im Speziellen den Energieverbrauch (EE), beeinflusst und den Konsequenzen für die Praxis. Insgesamt wurden 149 ArbeiterInnen (m: 107, w: 42) aus sechs Berufsgruppen untersucht. Zur Beurteilung der submaximalen LF wurden die Schwellenwerte von Blutlaktatkonzentration (La), Atemgasen und Herzfrequenz (HF) bestimmt. Zur Bestimmung der körperlichen Beanspruchung am Arbeitsplatz wurde während einer 8h-Arbeitsschicht die HF (HF8h) gemessen. Der EE wurde mittels indirekter Kalorimetrie gemessen. Die LF der ProbandInnen war divers. Die Analyse der Umstellpunkte ergab keine sign. Unterschiede zwischen den jeweiligen Turn Points (Ausnahme einzelne La-Werte). Zwischen dem gemessenen Arbeitsenergieumsatz und der körperlichen LF gab es keinen sign. Zusammenhang bei den untersuchten Tätigkeiten und keiner der zurzeit gängigen Parameter zur Beurteilung von schwerer Arbeit erlaubte alleine eine eindeutige Aussage über die Arbeitsschwere. Neue Parameter wie z.B. die HF oder die V? O2 am LTP1 [HF LTP1, V? O2 LTP1] können zur Beurteilung von körperlich schwerer Arbeit herangezogen werden. Geht man jedoch von einer Normleistungsfähigkeit als Voraussetzung für das Vorliegen körperlich schwerer Arbeit aus, zeigte sich, dass nur sehr wenige der untersuchten ProbandInnen weder bisher gängige, noch neue Richtwerte überschritten. Es kann daher angenommen werden, dass sehr viele ArbeiterInnen scheinbar deshalb schwere Arbeit verrichten, weil sie unterdurchschnittlich fit sind. Oberstes Ziel sollte deshalb der Erhalt bzw. die Förderung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit sein.

Zusammenfassung (Englisch)

The decrease of physical work capacity (PWC) is accompanied by a decline of work ability. Long-term hard work can cause work disability and inability to work. This study investigated the relationship between PWC and parameters which are used as indicators of hard work, especially energy expenditure (EE), and the consequences for application of these indicators. The study included 107 male (age: 33.4 9.1 yrs) and 42 female (age: 34.8 11.2 yrs) employees from six different occupation groups. In order to evaluate sub maximal work capacity thresholds of blood lactate, ventilation and heart rate were determined. For determining physical strain at work each subjects heart rate (HF8h) was measured during a whole 8h-work-shift. During 20 minutes of a representative task-specific period of work, EE was measured by using a portable system in every subject (indirect calorimetry). Significant differences were found for PWC between subgroups where some were below and some above average reference limits. There was no significant difference between the turn points for power output, VO2 and HF but slight differences in some cases for blood lactate concentration. No significant relationship was found between measured working energy expenditure (EE minus resting metabolic rate) and PWC, independently from the different specific work tasks. It can also be seen that there is actually no single variable which allows a statement to judge hard work. New parameters, including PWC can be used to assess hard work as an alternative. If we assume a standard performance of subjects within given reference limits as a premise to refer to hard work, the results of the study showed that only a few subjects are indicated to perform hard work with respect to the given guidelines. Thus, we may suggest that many workers are only diagnosed to perform hard work because they are unfit. The ultimate objective should be to obtain and support work ability with respect to PWC.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 137 mal heruntergeladen.