Titelaufnahme

Titel
Nothing as something : tell-tale discursive absence in English fiction and drama / eingereicht von Lana Mesmar Žegarac
Verfasser/ VerfasserinMesmar Žegarac, Lana
Begutachter / BegutachterinWolf Werner ; Bernhart Walter
Erschienen2012
Umfang242 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Englisch / Drama / Epik / Textanalyse / Leerstelle <Literatur> / Englisch / Drama / Epik / Textanalyse / Leerstelle <Literatur> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44188 Persistent Identifier (URN)
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Nothing as something [1.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das wesentliche Ziel dieser Studie war, die Formen und Funktionen der Leerstellen in einer Kette von Signifikanten, wie dies in der Geschichte der englischen Literatur, vor allem in Drama und Fiktion der Fall ist, zu beschreiben und zu untersuchen. Der angewendete theoretische Ansatz war strukturalistisch und rezeptionsästhetisch. Die historische Dimension wurde durch Beobachtungen der sozio-kulturellen Gegebenheiten unter denen ein bestimmter Text produziert wurde, unterstützt. Leerstellent wurden als gewollte, bedeutungstragende Lücken in einer Reihe von typischen (erwarteten) Signifikanten definiert, welche einen Teil des/r von dem/r AutorIn implizierten Schreibprozesses oder ?technik ergeben und die das/die primäre oder sekundäre Thema/Themen des Textes unterstützen. Es wurde erschlossen, dass Leerstellen in Ketten von Signifikanten im 20. Jahrhundert am häufigsten auftreten und die größte Vielfalt zeigen, gefolgt von der Renaissance, dem 18. und zuletzt dem 19. Jahrhundert. Die technische Innovation impliziert nicht zwingend die Verwendung von Leerstellen, ist aber oft in Kombination mit der leserInnenorientierten, selbstreflexiven Einstellung in der Verwendung von Leerstellen in Reihen von Signifikanten zu sehen. Oft war das mit dem Misstrauen zur Sprache als Medium verbunden (vor allem im 20. Jahrhundert, als dieser Argwohn seinen Höhepunkt erreicht hatte). Leerstellen wurden auch als eine kreative Kraft verwendet ? welche den Leser bzw. die Leserin zum Dekodieren und Interpretieren veranlassen soll. Schließlich war diese Studie über die vielsagende Abwesenheit an sich ein Versuch einen alternativen Weg des Lesens aufzuzeigen. Leerstellen unterstützen und fördern die Interpretation des Textes ? indem auf Lücken fokussiert wird, man kann bestehende Interpretationen bestätigen und Texte sogar von einem andern Blickwinkel betrachten.Schlagwörter:Abwesenheit/Leerstelle/Signifikant/Diskurs/Form und Funktion/LeserInnen/ Struktur

Zusammenfassung (Englisch)

The main aim throughout this study was to describe and analyze the forms and functions of absence in chains of signifiers as they occur in the history of English literature, particularly in drama and fiction. The theoretical approach was structuralist and reader-response oriented. The historical dimension was supported by observations concerning the socio-cultural conditions under which a particular text was produced. Blanks were defined as intentional, salient gaps in a chain of typical (expected) signifiers, which form part of the implied author?s writing process or technique, and can support the primary or secondary theme(s) of the text. The theory, describing various forms literary absence can assume was based on the assumption that the absence discussed is both significant and occurs in chains of signifiers. It was demonstrated that absences in chains of signifiers occur most frequently and with the greatest variety in the twentieth century, less frequently in Renaissance and the eighteenth century and least of all in the nineteenth century. Technical innovation does not necessarily imply the use of a form of absence, but it was often combined with a reader-oriented and self-reflexive approach in the use of blanks in chains of signifiers. This was often connected to distrust of language as medium (particularly in the twentieth century, where this distrust reached its peak). Finally, absence was seen as a creative force ? inducing the reader to decode and interpret it. This inducement makes the use of absence a form of text and a way of constructing meaning. The present study of absence itself was an attempt to illustrate an alternative way of reading. It hoped to show that absences support and help develop the interpretation of texts ? by focusing on blanks, existing interpretations can be supported, and texts seen from a different point of view.Key words: absence/blank/signifier/discourse/forms and functions/reader/structure