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Title
"Und ich fühlte mich mit der Erde verbunden" : die Schwitzhütte als Phänomen, Raum und Akteur im neuen religiösen Feld / vorgelegt von Kathrin Sammer
AuthorSammer, Kathrin
CensorRolshoven Johanna
Published2012
Description41 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Schwitzen / Schamanismus / Ritus / Schwitzen / Schamanismus / Ritus / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-44143 Persistent Identifier (URN)
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"Und ich fühlte mich mit der Erde verbunden" [5.24 mb]
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Abstract (German)

Titel: »Und ich fühlte mich mit der Erde verbunden« Die Schwitzhütte als Phänomen, Raum und Akteur im neuen religiösen FeldAutorin: Kathrin SAMMERZum Erstaunen der VolkskundlerInnen gibt es die Schwitzhütte, ein elementarer Bau, der als Austragungsort eines schweißtreibenden Rituals dient, seit etwa 20 Jahren in der Steiermark. Diese Diplomarbeit behandelt die zentrale Fragestellung, warum gerade dieses »exotische« Ritual, dessen Ursprung in der religiösen Tradition der Siouxnationen zu finden ist, so großen Anklang findet. Zur qualitativen Beforschung des Feldes wurden drei Schwitzhüttenrituale teilnehmend beobachtet und drei Gespräche mit Schwitzhüttenleitern, sowie mit drei -Besuchern, geführt. Der empirische Teil ist der erste der drei Teile der Arbeit und gibt eine Autoethnographie, Dichte Beschreibungen der Rituale und die Zusammenfassung der Gespräche wieder. Im zweiten Teil »Das neue religiöse Feld« wird das Phänomen »Schwitzhütte«, unter Einfluss religions-soziologischer Literatur, in seinen gesellschaftlichen und geschichtlichen Kontext gestellt. Charakterisiert wird dieses Feld u.A. durch sein Streben nach Authentizität. Im kreativen und gewinnbringenden Umgang mit der Tradition der Lakota entsteht ein Konflikt im Feld, der vor allem im Internet stattfindet. Die Schwitzhütte ist die »kleine Kirche der Lakota« und wird sybolisch als »Gebärmutter der Erde« betrachtet. Was diesen Raum charakterisiert und warum er im performativen Akt der »Wiedergeburt« der zentrale Akeur ist, damit beschäftigt sich Teil drei. Im Abschluss sind einige mögliche Antworten auf die zentrale Fragestellung angeführt.

Abstract (English)

Titel: »Und ich fühlte mich mit der Erde verbunden« Die Schwitzhütte als Phänomen, Raum und Akteur im neuen religiösen FeldAutorin: Kathrin SAMMERZum Erstaunen der VolkskundlerInnen gibt es die Schwitzhütte, ein elementarer Bau, der als Austragungsort eines schweißtreibenden Rituals dient, seit etwa 20 Jahren in der Steiermark. Diese Diplomarbeit behandelt die zentrale Fragestellung, warum gerade dieses »exotische« Ritual, dessen Ursprung in der religiösen Tradition der Siouxnationen zu finden ist, so großen Anklang findet. Zur qualitativen Beforschung des Feldes wurden drei Schwitzhüttenrituale teilnehmend beobachtet und drei Gespräche mit Schwitzhüttenleitern, sowie mit drei -Besuchern, geführt. Der empirische Teil ist der erste der drei Teile der Arbeit und gibt eine Autoethnographie, Dichte Beschreibungen der Rituale und die Zusammenfassung der Gespräche wieder. Im zweiten Teil »Das neue religiöse Feld« wird das Phänomen »Schwitzhütte«, unter Einfluss religions-soziologischer Literatur, in seinen gesellschaftlichen und geschichtlichen Kontext gestellt. Charakterisiert wird dieses Feld u.A. durch sein Streben nach Authentizität. Im kreativen und gewinnbringenden Umgang mit der Tradition der Lakota entsteht ein Konflikt im Feld, der vor allem im Internet stattfindet. Die Schwitzhütte ist die »kleine Kirche der Lakota« und wird sybolisch als »Gebärmutter der Erde« betrachtet. Was diesen Raum charakterisiert und warum er im performativen Akt der »Wiedergeburt« der zentrale Akeur ist, damit beschäftigt sich Teil drei. Im Abschluss sind einige mögliche Antworten auf die zentrale Fragestellung angeführt.