Titelaufnahme

Titel
Nachhaltiger Nahrungsmittelkonsum - Einflussfaktoren sowie politische Maßnahmen zu seiner Förderung / vorgelegt von Kathrin Niederbichler
Verfasser/ VerfasserinNiederbichler, Kathrin
Begutachter / BegutachterinSteininger Karl
Erschienen2012
Umfang101 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Lebensmittelverbrauch / Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Lebensmittelverbrauch / Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43901 Persistent Identifier (URN)
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Nachhaltiger Nahrungsmittelkonsum - Einflussfaktoren sowie politische Maßnahmen zu seiner Förderung [0.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit im Nahrungsmittelkonsum. Vorab wird dessen Definition erarbeitet, um anschließend auf spezifische Kriterien einzugehen, die die tägliche Konsumentscheidung nachhaltiger gestalten. Durch geringen Fleischkonsum, sowie durch den Konsum von ökologischen, regionalen, gering verarbeiteten und sozialverträglichen Produkten in minimierten bzw. umweltfreundlichen Verpackungen findet Nachhaltigkeit in der täglichen Konsumentscheidung Platz. Anschließend werden für jedes Kriterium Faktoren herausgearbeitet, welche KonsumentInnen bei der nachhaltigen Nahrungsmittelwahl beeinflussen. Letztendlich kann davon ausgegangen werden, dass ein umfassend nachhaltiger Nahrungsmittelkonsum vor allem auf Grund einer positiven Einstellung gegenüber der Umwelt stattfindet. Neben Qualitäts- und Gesundheitsaspekten, spielt ein gewisses Maß an Umweltbildung eine weitere entscheidende Rolle. Um anhand politischer Maßnahmen die Konsumentscheidungen der KonsumentInnen im Nahrungsmittelbereich nachhaltiger zu gestalten, bieten sich vor allem die Einführung sozialer und ökonomischer Instrumente an. Ersteres kann durch Informationskampagnen und Labeling umgesetzt werden. Ziel hierbei liegt in der Informationsausgabe und einer daraus folgernden Änderung der KonsumentInnenpräferenzen. Letzere, unter welche Steuern und Subventionen fallen, haben den Vorteil, dass nicht die Präferenzen der KonsumentInnen geändert werden müssen, sondern dass sich deren Kaufentscheidung lediglich aufgrund ökonomischer Motive ändert. Soll ein nachhaltiger Nahrungsmittelkonsum gefördert werden, so ist ein Mix aus sozialen und ökonomischen Instrumenten anzustreben.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work deals with sustainability in the field of food consumption. First of all a definition of sustainable food consumption is developed and specific criteria are presented, which make it possible to implement more sustainability in food consumption. This can be achieved by eating less meat, as well as through the consumption of organic, low processed and socially responsible products in minimal or environmentally friendly packaging. Subsequently factors for each criterion, which influence consumers? sustainable food choice, are worked out. From that it can be concluded that comprehensive sustainable food consumption is mainly achieved through a positive attitude towards the environment. In addition to quality and health aspects, a certain degree of environmental education is needed. In order to shape sustainable food consumption through political measures, the introduction of economic and social instruments is possible. Through social instruments, which include information campaigns and labeling, a change in consumers? preferences can be achieved. The advantage of economic instruments, like the introduction of subsidies or taxes, is that the preferences of consumers don?t have to be changed. A change in consumption will be caused due to economic motives. Overall a mix of social and economic instruments is desirable.