Titelaufnahme

Titel
Qualitative Analyse unterschiedlicher Pausengestaltungen älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen / Stephanie Eberl
Verfasser/ VerfasserinEberl, Stephanie
Begutachter / BegutachterinKallus Konrad Wolfgang
Erschienen2012
Umfang105, XXXVIII Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitspause / Erholung / Arbeitspause / Erholung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43719 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Qualitative Analyse unterschiedlicher Pausengestaltungen älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen [1.96 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des demographischen Wandels wird es immer wichtiger ältere Menschen bei guter Gesundheit wie auch Leistungsfähigkeit in der Erwerbstätigkeit zu halten. Die Forschung zu Erholungsprozessen und deren Verbesserung bietet Potential, bereits am Arbeitsplatz durch Betriebliche Gesundheitsförderung die Gesundheit älterer und jüngerer Menschen zu fördern und zu erhalten. Im Zuge dieser Diplomarbeit wurde im Finanzamt in Linz die Pausengestaltung älterer und jüngerer ArbeitnehmerInnen mittels 16 Interviews (je vier Personen weiblich/jung, weiblich/alt, männlich/jung, männlich/alt) erhoben und mithilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (1989) ausgewertet. Die Tätigkeiten und Inhalte der untersuchten Pausentypen "Kurze Pause", "Lange Pause", "Kürzestpause" und "Nebentätigkeiten" wurden dabei anhand der Häufigkeiten auf etwaige Geschlechts- und Altersunterschiede untersucht, wobei die Grenze für "ältere" ArbeitnehmerInnen ab einem Alter von 45 Jahren gezogen wurde. Es zeigte sich, dass die Effektivität der Kurzen Pausen besser ist als die der Langen, wobei sich keinerlei Geschlechts- oder Altersunterschiede nachweisen ließen. Es wurde die Hypothese erstellt, dass die bessere Effizienz der Kurzen Pausen aufgrund anderer Entscheidungskriterien für die Kurze als für die Lange Pause zu Stande kommt. Personen orientieren sich an unterschiedlichen Kriterien, je nachdem ob sie sich für eine Kurze oder Lange Pause entscheiden. Bei der Kurzen Pause tendierten sie eher dazu sich am eigenen Befinden zu orientieren, bei der Langen Pause wurde als Entscheidungskriterium hauptsächlich die gerade ausgeführte Tätigkeit herangezogen. Eine Mehrzahl der InterviewpartnerInnen gab an, dass eine gelungene physische wie auch emotionale Distanzierung von der Arbeit förderlich für die Erholung während der Pause sei, wobei sich zeigte, dass dieses Wissen kaum in die Tat umgesetzt wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to demographic change in Austria, it is becoming increasingly important to keep older employees at good health and performance at the workplace. In this context, research on recovery has the potential to improve the health of both younger and older people through better recovery possibilities during working time. Through an interview study at the financial office in Linz, the quality and content of rest breaks, employees take during their work time, was researched. 16 employees (four groups of four people each: female/young, female/old, male/young, male/old,) were interviewed and the protocols of the interviews were analyzed through Mayring's qualitative content analysis (1989). The content and activity of the different rest break types "long break", "short break", "microbreak" and "less exhausting work" (work people do in case of fatigue) were analyzed and researched for age ("older" meaning age 45 or higher) and sex differences through frequencies of the categories found. The efficiency of short breaks was higher compared to long breaks, whereas no sex or age differences were found. A possible explanation for efficiency differences in breaks could be the fact, that people decide for long and short breaks based on different criteria. Whereas they show a tendency to orientate on their own condition when deciding to take a short break, in case of long breaks they orientate more on what work they were doing. Many of the employees thought that a good physical and emotional dissociation from work is very important for a good recovery during rest breaks although only a few people showed this behavior during their actual work day.