Titelaufnahme

Titel
Optimale Währungsräume: Eine europäische Perspektive / Christoph Stachel
Weitere Titel
Optimum currency areas: A european perspective
Verfasser/ VerfasserinStachel, Christoph
Begutachter / BegutachterinKleinert Jörn
Erschienen2012
UmfangV, 98 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Währungsgebiet / Europäische Union / Währungsgebiet / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43626 Persistent Identifier (URN)
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Optimale Währungsräume: Eine europäische Perspektive [4.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit setzt sich mit der Erfüllung der Maastricht-Nominalkriterien und der Kriterien der Theorie optimaler Währungsräume auseinander. Das Ziel der Arbeit ist die Analyse, ob die anfänglichen 12 Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion (EWU) sowohl bei Einführung des Euro wie auch in 2005 neben den Kriterien der Theorie optimaler Währungsräume auch die im Vertrag von Maastricht angeführten nominalen Kriterien erfüllt haben. Darüber hinaus prüft die Arbeit den Zusammenhang zwischen der Erfüllung der Maastricht-Nominalkriterien und Krisenerscheinungen in einzelnen Mitgliedsländern. Folgende drei Forschungsfragen behandelt diese Arbeit: Erfüllten die 12 EWU Mitglieder zum Zeitpunkt der Einführung des Euro sowohl die Kriterien nach der Theorie optimaler Währungsräume sowie die im Vertrag von Maastricht angeführten (nominalen) Kriterien? Erfüllten die 12 EWU Mitglieder Ende 2005 sowohl die Kriterien der Theorie optimaler Währungsräume wie auch die Maastricht-Nominalkriterien? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung der Maastricht-Kriterien und den Krisenerscheinungen in bestimmten Mitgliedsländern? Die Analyse der Maastricht-Nominalkriterien zeigt, dass nur Deutschland und Luxemburg alle Kriterien bei Einführung des Euro erfüllt haben. Die erweiterte Kriterienanalyse ergibt, dass die 12 Mitglieder zum Zeitpunkt der Einführung des Euro keinen optimalen Währungsraum gebildet haben. Auch ex post betrachtet stellt sich die EWU nicht als optimaler Währungsraum dar, wenngleich sich die mit Bildung der EWU und der Einführung des Euro sowie die auf EU-Ebene beschlossenen und auf nationaler Ebene umgesetzten Maßnahmen als integrationsfördernd erwiesen. Die Abhandlung der Krisenursachen verdeutlicht, dass zwischen der Erfüllung der Maastricht-Nominalkriterien in 1999 und der derzeitigen Krisenerscheinung in Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien ein Zusammenhang besteht.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the fulfillment of the nominal Maastricht-criteria and the criteria deduced from the theory of optimum currency areas. The main purpose is therefore the analysis of these criteria for the first 12 Euro-introducing member states. In addition, this master thesis tests the fulfilment of the Maastricht-Criteria and the criteria of the theory of optimum currency areas till 2005. Finally the relation between the fulfillment of the Maastricht-criteria and the present crisis phenomena in certain member states is examined. Therefore the following three questions are posed: Do the 12 member states of the European Economic and Monetary Union (EMU) meet both the criteria of the theory of optimum currency areas as well as the nominal Maastricht-criteria at the time of the introduction of the Euro? Do the 12 EMU member states meet both the criteria of the theory of optimum currency areas as well as the nominal Maastricht-criteria in late 2005? Is there a relation between the fulfillment of the Maastricht-criteria and the present crisis phenomena in certain member countries? The analysis of the Maastricht-criteria shows, that only Germany and Luxembourg fulfill all criteria when adopting the Euro. An expanded criteria analysis shows, that the 12 members do not form an optimum currency area in 1999. Considered ex post, EMU is not an optimum currency area - even though the formation of EMU and the introduction of the Euro as well as the adopted and implemented measures on supranational and national levels have led to further integration. Concerning the crisis phenomena in certain EMU member states the discussion shows, that there is a relation between the fulfillment of the Maastricht-criteria in 1999 and the present crisis phenomena in Greece, Ireland, Italy, Portugal and Spain.

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