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Title
Untersuchungen zur Verbreitung von Permafrost im Schrankar (Stubaier Alpen) / vorgelegt von Johanna Eisank
Additional Titles
Investigations on the permafrost distribution in the Schrankkar (Stubai Alps)
AuthorEisank, Johanna
CensorLieb Gerhard
Published2012
Description165 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph., Darst., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Stubaier Alpen / Dauerfrostboden / Stubaier Alpen / Dauerfrostboden / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43594 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zur Verbreitung von Permafrost im Schrankar (Stubaier Alpen) [12.65 mb]
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Abstract (German)

Die exakte Verbreitung von Permafrost ist für kleinräumige Gebiete nicht einfach nachzuweisen. Einige der dafür gängigsten Methoden kommen gegenwärtig im Untersuchungsgebiet Schrankar (Stubaier Alpen) zum Einsatz. Seit 2008 sind Mini-Datenlogger im Gebiet installiert, welche die Oberflächentemperatur des Bodens stündlich aufzeichnen. Auch Messungen der Basistemperatur der winterlichen Schneedecke (BTS) werden seit 2009 jährlich im Spätwinter durchgeführt. Mit Hilfe einer zusätzlich erfolgten Blockgletscherkartierung wird im Zuge der Arbeit versucht die mögliche Verbreitung von Permafrost (PF) im Schrankar zu rekonstruieren. Diese Ergebnisse werden mit einer aus drei professionell erstellten Modellen zusammengefassten Simulation (?3 in 1 Modell?) verglichen. Im Zuge der Arbeit konnte gezeigt werden, dass die allgemeine Verbreitung von PF in der Simulation sehr gut mit den Ergebnissen der Geländemethoden übereinstimmt, betrachtet man jedoch die Flächenverteilung der einzelnen PF-Wahrscheinlichkeitsklassen, so werden einige Unterschiede deutlich. Der Hauptgrund dafür liegt in der Betrachtung auf verschiedenen Skalenniveaus (Mesorelief: Modell, Nano- Mikrorelief: Messungen). Zusätzlich werden in der Modellierung die thermischen Eigenschaften des Untergrundes nur wenig bis gar nicht in die Berechnungen mit einbezogen. Generell kann behauptet werden, dass eine Modellierung basierend auf empirischen und statistischen Daten ein guter Ansatz ist, die allgemeine Verbreitung von PF darzustellen. Durch die Kombination mit den direkt vor Ort durchgeführten Messungen kann die PF-Verbreitung auch für kleinräumige Gebiete sehr genau abgeschätzt werden. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass 4 km der Schrankarfläche (Gesamtfläche: 6,36 km) in die Kategorie ?PF wahrscheinlich? und 1,1 km in die Klasse ?Permafrost möglich? gehören sowie auf 1 km kein Permafrost im Untergrund angenommen wird. Die übrigen 0,26 km entfallen auf die Fläche des Schrankarferners.

Abstract (English)

The exact distribution of permafrost in small scales is not easy to prove. Some of the most established methods have recently been applied in the Schrankar (Stubaier Alps). In 2008, Miniature Data Loggers have been installed to measure the ground surface temperature hourly. Since 2009, BTS-measurements have been made in late winter. With the aid of an additional rockglacier-mapping of the area, this paper attempted to reconstruct the distribution of permafrost in the Schrankar. The results of the methods were compared to a summarized simulation (?3 to 1 model?). In the paper it could be displayed, that the general simulated distribution of permafrost is pretty similar to the results of the field-methods. But if you take into account the areas of different permafrost probability, some differences in permafrost distribution were found. The main reason could be the view in different scales (mesorelief: model, nano- to microrelief: field-methods). In addition to that, thermal properties of the ground have not been taken into account enough in the model. In general it could be said that it is a fine approach to illustrate the general permafrost distribution by an empirical, statistical model. In combination with the results of the field measurements, the distribution of permafrost could be reconstructed precisely even for small-scale areas. The result of the thesis shows, that 4 km of the Schrankar (total area: 6.36 km) belong to the category ?PF probable? and 1.1 km to the category ?PF possible? as well as on 1 km of the cirque no permafrost is expected. The remaining 0.26 km are allotted to the area of the Schrankarferner.

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