Titelaufnahme

Titel
Die soziale Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Beispiel Grazer Jugendzentren : eine empirische Studie / Sandra Lorenzer
Verfasser/ VerfasserinLorenzer, Sandra
Begutachter / BegutachterinHöllinger Franz
Erschienen2012
Umfang114 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Jugend / Migrationshintergrund / Soziale Integration / Jugendzentrum / Graz / Jugend / Migrationshintergrund / Soziale Integration / Jugendzentrum / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43501 Persistent Identifier (URN)
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Die soziale Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Beispiel Grazer Jugendzentren [1.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Integration in eine neue Gesellschaft kann für Jugendliche mit Migrationshintergrund unterschiedliche Schwierigkeiten beinhalten. Sie werden mit neuen Werten und Normen konfrontiert, die ihnen bisher fremd waren und erfahren häufig Ausgrenzung und Diskriminierung verschiedener Art. Interessant im Zuge der Masterarbeit ist die Frage, wie die Jugendlichen bei der Eingliederung in eine neue Gesellschaft unterstützt werden können. In diesem Zusammenhang kommt Jugendzentren eine große Bedeutung zu, da sich in vielen dieser Institutionen fast ausschließlich Jugendliche mit Migrationshintergrund aufhalten. Ziel dieser Masterarbeit ist es zunächst herauszufinden, wie gut die Jugendlichen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft integriert sind und was Jugendzentren zu dieser Integration beitragen können. Zu diesem Zwecke wurden jugendliche MigrantInnen in ausgewählten Grazer Jugendzentren befragt und ergänzend dazu Experteninterviews mit MitarbeiterInnen in Jugendzentren durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die befragten Jugendlichen relativ gut in die österreichische Gesellschaft integriert sind und sich wohl fühlen. Allerdings ist das Zugehörigkeitsgefühl zu Österreich selbst gering. Es findet keine vollständige Identifikation mit Österreich statt. Jugendzentren können in dem Maße zur Integration beitragen, in dem die Jugendlichen Beratungen in Anspruch nehmen können und verschiedene Hilfeleistungen seitens der MitarbeiterInnen angeboten werden. In Hinblick auf die sozialen Kontakte zwischen ÖsterreicherInnen und MigrantInnen können Jugendzentren nur sehr begrenzt zur Integration beitragen. Es zeigt sich hier eine Diskrepanz zwischen der Befragung und der Beobachtung. Die Jugendlichen geben zwar an, Kontakte mit österreichischen Jugendlichen einzugehen, die Realität zeigt aber, dass sich diese Kontaktaufnahme tatsächlich nur selten vollziehen kann, wenn sich kaum österreichische Jugendliche in Jugendzentren aufhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

The integration into a new society can include various difficulties for juveniles with migration background. They are confronted with new values and norms that they have not known before and often experience exclusion and discrimination of various kinds. In context of this thesis the question seems to be interesting of how young people can be helped to get integrated into a new society. Therefore youth centers can be of great importance, since in many of these institutions young people with migration background are staying there almost exclusively. The aim of this thesis is first to find out how well juveniles with migration background are integrated in the society and what exactly youth centers can contribute to this integration. To this purpose, young migrants in selected youth centers of Graz had to fill in a questionnaire and in addition to this survey, expert interviews in youth centers were conducted with employees. The main results indicate that the juveniles, who were surveyed, are relatively well integrated into Austrian society and are satisfied with their lives. However, the sense of belonging to Austria itself is low. There is no complete identification with Austria. Youth centers can contribute to the degree of integration, as the juveniles with migration background can take advantage of consultations and various help performances offered by the staff. In terms of social contacts between Austrians and migrants the contribution of youth centers to the integration is very limited. It is shown, that there is a discrepancy between the survey and the observation. Although the juveniles declare to have contacts with Austrians, reality shows that this contact can actually take place only rarely, because hardly any Austrian juveniles are staying in youth centers.