Titelaufnahme

Titel
Konzept Wasser : Aspekte und Analyse zeitgenössischer Positionen / vorgelegt von Sarah Bildstein
Weitere Titel
Concept water. Aspects and analysis of contemporary standpoints
Verfasser/ VerfasserinBildstein, Sarah In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Begutachter / BegutachterinFenz Werner
Erschienen2012
Umfang122 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Wasser / Kunst / Wasser / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43409 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Konzept Wasser [3.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bedeutsamkeit von Wasser, der Grundlage allen Lebens, schlägt sich seit Jahrhunderten in der Kunst nieder. Diese Diplomarbeit untersucht unabhängig von einer bloßen Darstellung des Wassers, jene künstlerischen Zugangsweisen, die mit dem Material Wasser an sich arbeiten und es als Element direkt in den Kunstkontext überführen. Einer Darstellung der Umwälzungen des Kunstbegriffs und dem ersten Auftreten von Wasser als konzeptuelles Material der Kunst, folgen Werkbeispiele der 1960er Jahre die Wasser als Thema und reales Material in der Konzeptkunst, Aktion, Happening und Land Art beinhalten. Der prozesshafte Charakter dieser Konzepte mit Wasser, der sich mitunter auf dessen Eigenschaft des Fließens zurückführen lässt steht hierbei im Mittelpunkt. Im zweiten Abschnitt liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel aktueller Positionen zu Wasser und seiner Phänomene. Dabei wird das individuelle Bezugssystem, das die Kunstwerke zu den markanten Erscheinungsformen Welle und Wasserfall herstellen untersucht. Die Bedeutung der Eigenschaften des ambivalenten Materials, wie Formlosigkeit und Unfassbarkeit, wird in raumgreifenden Installationen ersichtlich. Der rein kontemplativen Betrachtungsweise wird somit die Partizipation von Erfahrungsräumen gegenübergestellt. Die in den Kunstkontext übertragene Naturerscheinung von Wasser als ästhetische Erfahrung, wird dabei zum Ausgangspunkt für Fragestellungen zum Verhältnis von Natur und Mensch, das in vielfältiger und radikaler Weise von Künstlern thematisiert wird. Im Zuge dieser Analyse werden besonders die kritischen künstlerischen Positionen hervorgehoben, die sich direkt mit der zunehmenden, die Ressource Wasser betreffenden Umweltproblematik befassen. Es wird anschaulich gemacht, wie sich durch die Vernetzung von künstlerischen und architektonischen Utopien mit ökologischen, politischen und gesellschaftsrelevanten Aspekten, der Anspruch der Kunst erweitert.

Zusammenfassung (Englisch)

The importance of water as a foundation for all life has been depicted in the arts for centuries.The present thesis focuses on artistic approaches working with water as a material as such while directly transferring it into an artistic context. The depiction of transformation processes of the art term and the first appearance of water as a conceptual material of art, are followed by work samples of the 1960ies. These include water as not only a theme but also as a real material in conceptual art, performance art, Happening and Land Art. The focus is especially on the processual character of these concepts in relation to water, which is partly due to its qualities of flowing. The second part emphasizes on the interplay between recent positions on water and its phenomena. In this respect, the individual reference system produced by the art works in relation to the distinctive appearances of wave and waterfall are examined. The scope of the qualities of this ambivalent material, like shapelessness and inconceivability, can be seen in space-consuming installations. A merely contemplative point of view is then confronted with the participation of realms of experience. The basis for interrogations about the relation of nature and individuals, which is often times addressed by artists in a manifold and provocative way, is one of the main questions. However, there is a special stress on the critical artistic positions, which are directly engaged with the environmental results concerning the said resource. It is finally shown how the interest of art is extended through the interconnection of artistic and architectural utopians on the one hand and ecological, political and social aspects on the other.

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