Bibliographic Metadata

Title
Kooperationsmanagement - Erfolgsfaktoren für Kooperationen auf organisationaler Ebene / Sara Pichler
AuthorPichler, Sara
CensorStock Michaela
Published2012
DescriptionIII, 114 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Kooperation / Kooperation / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43324 Persistent Identifier (URN)
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Kooperationsmanagement - Erfolgsfaktoren für Kooperationen auf organisationaler Ebene [2.28 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich damit, wie durch gezielte Gestaltung organisationaler Rahmenbedingungen das Gelingen von Kooperationen gefördert werden kann. Einerseits werden ausgewählte theoretische Konzepte behandelt, andererseits werden jüngste empirische Studien analysiert, inwieweit sich Erfolgsfaktoren für Kooperationen ableiten lassen. Es konnten fünf Schwerpunkte eruiert werden: Vertrauensbildung, gemeinsame Identität, Diversitätsmanagement, Kommunikation, sowie Teamdesign und Unterstützung als Führungsaufgabe. Ergebnis der Analyse ist, dass der Mensch keineswegs ein rein zweckrational entscheidendes Individuum ist. Er kooperiert nicht nur, weil er daraus Nutzen zieht, auch Gewohnheit, Emotionen oder Werte können zur Zusammenarbeit motivieren. Die strategische Ausrichtung einer Organisation, die Kooperation fördern möchte, ist mit diesen Werten in Einklang zu bringen. In Bezug auf die fünf ausgewählten Themenbereiche ist festzuhalten, dass Vertrauen Voraussetzung für das Entstehen von Zusammenarbeit ist. Vertrauen in einer Kooperationsbeziehung wirkt sich nachweislich positiv auf die Teamleistung aus. Entscheidend ist zudem, dass die Organisation als Identität positiv wahrgenommen wird, sodass die Mitgliedschaft in dieser Gruppe attraktiv erscheint. Eine störungsfreie Weitergabe von Information und Kommunikation stellt einen weiteren Erfolgsfaktor dar. Medien, die Video-Kanäle bedienen, sind am erfolgversprechendsten und können persönliche Kommunikation effizient ersetzen. Wahrhaftigkeit, Vertrauen und Verlässlichkeit spielen eine wesentliche Rolle, ohne sie kann Kommunikation langfristig nicht aufrecht erhalten werden. Des Weiteren wurde festgestellt, dass Teams speziell für eine optimale Teamleistung designt bzw. entworfen werden können. Fairness und Unterstützung stellen entscheidende Kriterien für erfolgreiche Zusammenarbeit dar.

Abstract (English)

This paper strives to examine how the success of cooperation can be enhanced by an appropriate design of the organizational framework. On the one hand, selected theoretical concepts are reviewed; on the other hand recent empirical studies are analyzed, in how far success factors for cooperation can be derived. The investigation focuses on five key aspects: building trust, shared identity, diversity management, communication, as well as team-design and support as task of leadership. Results show that people are not purely economic-rational individuals. Individuals cooperate not only because of self-regarding benefits, also habit, emotions or values can motivate cooperative actions. Organizations that seek to enhance cooperation are to bring the strategic direction in line with these values. Concerning the five selected focal points can be noted that trust is a prerequisite for the emergence of cooperation. Trust in a relationship has a demonstrably positive impact on cooperation and team performance. It is also crucial that the organization is perceived as a positive identity, so that it seems attractive to be member of this group. A trouble-free transfer of information and communication is another success factor. Communication-media that use a video-channel are the most promising and can replace personal communication efficiently. Purity of intention, trust and reliability play an important role, without it communication cannot be sustained. Furthermore, findings show that teams can be specially designed for optimal performance. Fairness and support represent important criteria for successful cooperation.