Titelaufnahme

Titel
Physiologische Akutreaktionen bei unterschiedlich langen Belastungsphasen im tennisspezifischen Intervalltraining und ihre Auswirkung auf die Treffergenauigkeit im Tennis / vorgelegt von Stefan Schuh
Verfasser/ VerfasserinSchuh, Stefan
Begutachter / BegutachterinHofmann Peter
Erschienen2012
UmfangIV, 78 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tennis / Intervalltraining / Physiologie / Tennis / Intervalltraining / Physiologie / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43273 Persistent Identifier (URN)
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Physiologische Akutreaktionen bei unterschiedlich langen Belastungsphasen im tennisspezifischen Intervalltraining und ihre Auswirkung auf die Treffergenauigkeit im Tennis [2.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Studie wurden mit sechs ProbandInnen die physiologischen Akutreaktionen bei unterschiedlich langen Belastungsphasen im tennisspezifischen Intervalltraining und ihre Auswirkung auf die Treffergenauigkeit untersucht. Alle Tests wurden auf einem Tennis-Sandplatz durchgeführt. Um die maximale Leistungsfähigkeit der ProbandInnen zu ermitteln, wurde ein eigener tennisspezifischer Stufentest bis zur Ausbelastung (Vmax) durchgeführt. Anhand der Ergebnisse des Shuttle-Tests wurden die individuellen Schwellen (LTP1, LTP2) bestimmt und in weiterer Folge die Belastungsintensität für die Intervalltests (80% der Vmax) berechnet. Jeder Intervalltest wurde bei gleichbleibender individueller Mittelbelastung (Pmean) durchgeführt und hatte eine Gesamtdauer von 44 Minuten, wobei 32 Minuten rein für die Intervallbelastungen verwendet wurden. Das Verhältnis zwischen Belastungsdauer und Erholungsdauer betrug 1:1, die Dauer der Belastungen 10-, 20- und 30 Sekunden. Im Zuge aller Tests wurden Herzfrequenz- (HF) und Laktat-Werte (La) aufgezeichnet. Darüber hinaus wurde in den Intervalltests mit Hilfe einer Ballwurfmaschine die Qualität der Tennisschläge, unter erhöhten körperlichen Belastungen, untersucht. Die Ergebnisse zeigten bei der 20- und 30-Sekunden Methode ein Laktat-Steady-State. Die 10-Sekunden Methode verwies einen höheren Anstieg der Laktatleistungskurve. Im Hinblick auf die Herzfrequenz lag zwischen den Tests kein signifikanter Unterschied vor. Bei der 30-Sekunden Methode waren die höchsten Peak- und niedrigsten Erholungswerte erkennbar. Die Auswirkungen der Laktatwerte auf die Trefferanzahl sind aufgrund einer verzögerten Laktatkinetik nicht eindeutig erkennbar.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study was to compare heart rate (HR) and blood lactate to tennis-specific interval tests with 10-, 20- and 30 seconds and a work to rest ratio about 1:1. Six well-trained tennis players participated in this study. Each player completed an incremental test to volitional exhaustion in a tennis-specific shuttle run, where peak running speed (Vmax), first and second lactate turn points (LTP1, LTP2), maximum lactate (LAmax) and maximum HR (HRmax) were determined. The interval tests intensity was determined with 80% of Vmax. During the 20- and 30-seconds method a lactate steady state was build up. The 10-seconds method shows a higher lactate concentration at the end of the test. Results of mean heart rate (HRmean) showed no significant difference between the 10-, 20- and 30 seconds method. To analyse stroke quality under higher physiological responses, subjects were required to perform fore- and backhand strokes. For absolving the strokes, balls were thrown out by a ball machine. The comparison between higher physiological responses and stroke quality has shown no correlation.