Titelaufnahme

Titel
Attraktivität der Altenpflege für diplomiertes Pflegepersonal in Vorarlberger Pflegeheimen / Vetter Alfons
Verfasser/ VerfasserinVetter, Alfons
Begutachter / BegutachterinRippe Klaus-Peter
Erschienen2012
UmfangVI, 54 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Vorarlberg / Altenpflege / Diplom / Vorarlberg / Altenpflege / Diplom / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-43205 Persistent Identifier (URN)
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Attraktivität der Altenpflege für diplomiertes Pflegepersonal in Vorarlberger Pflegeheimen [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

2AbstraktDiese Studie versucht durch Befragung von elf Experten sich dem Problemkreis des Man-gels an diplomiertem Pflegepersonal in Vorarlberger Pflegeheimen zu nähern. Der Kreis der Befragten rekrutierte sich aus Schülern einer psychiatrischen Krankenpflegeschule, Mitarbeitern einer med. Abteilung in einem Akutspital sowie einer neurologischen Abtei-lung.Die Studie wurde als qualitative Studie angelegt. Mittels Leitfadeninterview wurden die Daten erhoben. 2.1Wichtigste Ergebnisse:2.1.1Probleme, die von den Befragten genannt wurden?Grundsätzlich zu wenig Pflegepersonal ?zu viel Verantwortung für das Diplompersonal ?keine durchgehende Besetzung der Nachtdienste mit Diplompersonal ?zu wenig und ungleiche Bezahlung ?Attraktiveren der Dienstpläne ? keine langen Mittagspausen ?Beherrschung der deutschen Sprache von ausländischen Schwestern ?Schnittstellenproblematik zu den Ärzten ?Angst, das Fachwissen in den Heimen nicht anwenden zu können ?wenig Mitbestimmung der Bewohner im Alltag?wenig Öffnung der Pflegeheime in Richtung der Standortgemeinde?wenig Integration anderer sozialen Einrichtungen in Pflegeheimen (z.B. Kindergar-ten)?Sinken des Niveaus in den Sozialeinrichtungen aufgrund des Zwangs zu sparen2.1.2Lösungen, die von den Befragten genannt wurden?Aufstockung und Verbesserung der Bezahlung des Diplompersonals in den Pflege-heimen?Ungleichheiten zwischen intra- und extramuralem Bereich in der Bezahlung besei-tigen?durch Erhöhung der Diplomstellen eine Verminderung der Verantwortung des ein-zelnen Diplompersonals herbeiführen?Schnittstelle zu den Ärzten verbessern (schriftliches Einholen von Durchführungs-verordnungen verbessern, erleichtern)?Pflegepersonal muss die deutsche Sprache beherrschen?Nachtdienste sind durchgehend mit Diplompersonal zu besetzten?vermehrte Mitbestimmung der Bewohner?Integration des Pflegeheims in das dörfliche oder städtische Leben?Verbesserung, ...

Zusammenfassung (Englisch)

3AbstractThis study attempts to find out why there is a lack of qualified care attendants in the care retirement homes of Vorarlberg through a survey of eleven experts. Those polled consist of students of a psychiatric nursing school, employees of a medical unit of a hospital and a neurological unit.The study was designed as a qualitative study and data was collected by using a guideline-based interview.3.1Main results3.1.1Problems, that were mentioned by respondents?Basically, insufficient care attendants, too much responsibility rests on the qualified staff?no permanently manned night duty with qualified staff?insufficient and unequal payment?more attractive duty roster ? no extended lunch break?fluency in German language of foreign nurses?interface problems with doctors,?the fear, of not being able to use the knowledge in care homes?few co-determination of occupiers relating to their daily routine?insufficient opening of care homes towards local community?little integration of other social institutions in care homes (e.g. kindergarten)?decreasing standard in social institutions because of being forced to save money3.1.2Solutions, that were mentioned by respondents?Pay improvement and increase for qualified staff in care homes?elimination of wage inequality between intramural and extramural area?reduction of responsibility of a single qualified employee through an increase of qualified positions?improvement of the interface to doctors (improving and simplifying of the obtaining of a written implementing provision)?care attendants have to be proficient in the German language?night duty has to be manned permanently with qualified staff?more co-determination of occupiers?integration of the care homes into the rural or urban lives?optimization of working hours (no long lunch breaks) ...